Wärmepumpenheizung

Eine Wärmepumpenheizung nutzt das ganze Jahr über die Wärme, die in der Außenluft, in der Erde oder im Grundwasser sowieso schon gespeichert ist. Es gibt drei Arten von Wärmepumpen: die Luft-/Wasser-Wärmepumpe, die Sole-/Wasser-Wärmepumpe und die Wasser-/Wasser-Wärmepumpe.

Die Luft-/Wasser-Wärmepumpe verwendet die Umgebungsluft um das Haus für die Gewinnung von Energie. Luft steht immer in unbegrenzter Menge zur Verfügung, sodass man keine Angst vor steigenden Heizkosten haben muss. Ein spezielles Ventilatorsystem sorgt dafür, dass die Frischluft von draußen angesagt wird. Nachdem der Luft die Wärme entzogen wurde, wird die kalte Luft wieder nach draußen geleitet. Ein Problem dieser Heizungsart sind allerdings die hohen Temperaturschwankungen, die es im Vergleich vom Sommer zum Winter gibt. Je weiter die Temperaturen sinken, desto geringer ist auch die Heizleistung, die die Wärmepumpe erbringen kann. Eine Luft-/Wasser-Wärmepumpe kann dafür ganz einfach eingebaut werden, ohne dass man vorher eine offizielle Erlaubnis dafür einholen müsste.

Wenn man gerne eine Sole-/Wasser-Wärmepumpe verwenden möchte, bedient man sich der Wärme, die in der Erde gespeichert ist. Dafür installiert man Erdwärmesonden in den Boden. Diese befördern die Wärme aus der Tiefe bis hin zum Haus. Diese Wärme resultiert zum einen aus der täglichen Sonneneinstrahlung, wodurch sich der Boden aufheizt, und zum anderen aus der Wärme aus dem Erdinneren. Im Sommer kann man die Sole-/Wasser-Wärmepumpe sogar als Kühlanlage verwenden. Wenn man eine solche Heizung einbauen möchte, muss man sich dies allerdings von der Wasserbehörde genehmigen lassen. Da die Wärme in der Erde über das ganze Jahr nur minimal schwankt, ist die Heizkraft über das ganze Jahr fast gleich bleibend. Die Erdarbeiten für die Versenkung der Erdwärmesonden machen diese Heizungsart leider sehr teuer in der Anschaffung.

Eine Wasser-/Wasser-Wärmepumpe nutzt die Wärme, die das Grundwasser mit sich führt. Um diese Heizungsform zu nutzen, muss das Grundwasser auch in ausreichender Menge vorhanden sein. Vorteilhaft an einer Wasser-/Wasser-Wärmepumpe ist, dass das Grundwasser auch im Winter vergleichsweise warm ist, sodass sie auch im Winter gute Heizergebnisse erbringt. Um ein solches Heizungssystem nutzen zu können, muss man vorher eine Genehmigung beim Wasserwirtschaftsamt einholen um einen Brunnen bohren zu dürfen.

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