Umweltbewusstes Bauen

Heutzutage sollte man beim Bauen eines Hauses immer auch auf die ökologischen Seiten des Bauens achten. In vielen Bereichen kann man nämlich ganz einfach die Umwelt schützen.

Dies beginnt schon beim Aussuchen der benötigten Baustoffe. Man sollte unbedingt Baustoffe vermeiden, die von der Natur nur schwer abgebaut werden können oder die gar giftig sind. Man sollte sich ruhig auch einmal damit beschäftigen, welche Verfahren bei der Herstellung dieser Baustoffe eingesetzt wurden. Denn auch diese sollten gewissen Umweltstandards entsprechen.

Wenn auf dem Grundstück, auf dem man bauen möchte, Bäume stehen, müssen diese häufig gefällt werden. Da Bäume aber ein wichtiger Sauerstoffproduzent sind und ein wichtiger Teil des Wasserkreislaufs sind, sollte für jeden gefällten Baum an einer anderen Stelle ein neuer Baum gepflanzt werden. Am besten wäre es natürlich, wenn man die Fällungen von vornherein vermeiden könnte.

Ein weiterer wichtiger Ansatzpunkt sind die Themen Heizung und Energie. Grundsätzlich lassen sich Häuser sehr gut abdichten. Das Schlagwort der heutigen Zeit lautet Wärmedämmung. Je besser ein Haus gedämmt ist, desto weniger Wärme (und damit Energie) geht nach draußen verloren. Dadurch lassen sich auch die Heizkosten verringern. Die Luftdichtigkeit eines Hauses kann man mit dem Blower-Door-Test überprüfen lassen.

Zudem gibt es neben den klassischen Ölheizungen einige moderne, alternative Heizungssysteme. Mit einer Pelletsheizung bedient man sich dem derzeit noch unbegrenzt vorhandenen Rohstoff Holz. Da außer der Asche keine Rückstände entstehen, ist die Pelletsheizung sehr umweltfreundlich. Mithilfe einer Erdwärmepumpe kann man die Wärme, die das Grundwasser hergibt, für die Erwärmung der Wohnräume verwenden. Wenn man solche Anlagen auch noch mit einem Wärmetauscher kombiniert, kann man sogar die bereits verbrauchte Abluft wieder für die erneute Erwärmung der Frischluft verwenden. Mithilfe von Solaranlagen ist die Gewinnung kostenloser und sauberer Energie durch die Sonne möglich.

Wenn man auf diese Weise umweltbewusst bauen möchte muss man zwar damit rechnen, dass die Anschaffungskosten um ein Vielfaches höher sind als beim Einbau einer herkömmlichen Heizungsanlage. Allerdings amortisieren sich diese Kosten innerhalb von wenigen Jahren durch die wesentlich geringeren Heizkosten. Zudem kann man für den Einsatz alternativer Energieformen verschiedenste staatliche Förderungen in Anspruch nehmen, die einen Teil der Anschaffungskosten abdecken können.

Ein Gedanke zu „Umweltbewusstes Bauen“

  1. Ein Architekt hat zwar seinen Preis, aber den wirtschaftet man durch die Ersparnis bei den späteren Energiekosten schnell wieder herein und hat zudem ein Haus, das nicht wie von der Stange aussieht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.