Pelletsofen – Pelletöfen

Mit der permanenten Zunahme der Forschungsaufwendungen für Heizgeräte kamen alternative Brennstoffe und eine verbesserte Ausnutzung der frei werdenden Verbrennungsenergie der jeweiligen Brennstoffe in den vergangenen Jahren immer mehr in den Bennpunkt der Medien.

Eine dieser Entwicklungen bezog sich auf die sinnvolle Weiterverwertung von Holzabfällen, Spänen und Stäuben. Diese fielen noch vor Jahren weitestgehend ungenutzt in der Holzverarbeitung an.

Den Presslingen aus Biomasse werden eine durchaus umweltfreundlichere Heizenergiegewinnung nachgesagt, der CO² Ausstoß bei der Verfeuerung solle sich nur in dem Bereich bewegen, der auch beim kompostieren oder vermodern der Holzabfälle anfiele. Die so genannte Ökobilanz liegt demnach also in einem günstigeren Rahmen, als wie bei der Verheizung von fossilen Brennstoffen, wie z.B. Kohle oder Öl.

Je nach Bundesland werden Anschaffungen von Pelletöfen zur Wohnraumbeheizung mit Förderbeiträgen des Bundes oder der Landesregierungen noch attraktiver gemacht. Auskünfte hierzu geben die entsprechenden Webseiten der

© Thorben Wengert / PIXELIO
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Landesregierungen.

Die Qualität und der Brennwert der 6 bis 8 Millimeter durchmessenden und 5 bis 50 mm langen Pellets oder Presslingen liegt bei gerundet fünf kWh je Kilo, das entspricht in etwa dem halben Brennwert von leichtem, haushaltsüblichen Heizöl. Eine Norm wurde kreiert und die DIN 51731 reguliert nun mögliche Beimengungen und Prüfverfahren. Das österreichische Pendant ist unter der Ö-Norm 7135 zu finden.

Eine neue Europanorm soll EU-weit vereinheitlichen, unter der EN 14961-2 werden ab 2010 alle bisherigen Landesnormen außer Kraft gesetzt. Künftig microgaming casinos gibt es nur noch Güteklasse A1 (für Privathaushalte), sowie die Klassen A2 und B für institutionale oder industrielle Anwendungen.

Der Holzpelletsofen findet sowohl als Einzelofen zur Raumheizung als auch als Zentralheizsystem für ein ganzes Haus, immer mehr Zuspruch beim Verbraucher. Die Entwicklung der Pelletspreise je Tonne unterliegen auch weder den politischen Ereignissen im Mittleren Osten, noch dreht hier eine OPEC an Preisschrauben herum. Der heimische Brennstoff, unproblematische Lagerhaltung, die günstige Emissionsbilanz, vieles scheint für den Pelletsofen als die alternative Heizquelle der Zukunft zu sprechen.

Das Umweltbundesamt ist auch zum Fürsprecher des Pelletsofens geworden. Der Trend „Weg von Kohle und Öl“, ist für den Verbraucher nun leichter begehbar. Das Thema der Pellets als Brennstoff wird in der Presse und im Internet transparent dargestellt. Pelletspreisbarometer werden während anstehender Heizphasen in der Tagespresse veröffentlicht werden.

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