Ölbrenner

Ölbrenner befinden sich in etwa 80% der deutschen Häuser. Ihre Blütezeit hatten sie in den 70er und 80er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Damals rüsteten viele Hausbesitzer ihre Heizungen von Holz und Kohle, auf Gas und Öl um. Wobei viele der Ölheizung den Vorzug gaben.

Eine Ölheizung basiert auf folgendem Funktionsprinzip. Heizöl wird aus einem Tank in den Ofen befördert. Dort wird das Öl unter hohem Druck durch eine Düse gepumpt, gelangt in zerstäubtem Zustand in die Brennkammer und wird dort gezündet. Das Prinzip ist dem des Dieselmotors sehr ähnlich.

Moderne Ölbrenner unterscheiden sich von älteren Modellen lediglich dadurch, dass die Art der Einspritzung des Brennstoffes modifiziert wurde.

Heute gibt es die sogenannte Hochdruckeinspritzung, bei der das Öl noch feiner zerstäubt wird, was einer optimalen Ausnutzung des Brennstoffes dient.

Um Öl einzusparen, wurden so genannte Mehrstufen-Brenner eingeführt, die über mehrere Einspritzdüsen verfügen. Je nach benötigter Wärmemenge, werden einzelne Düsen hinzu- oder abgeschaltet.

Moderne Steuerungsanlagen für den Brenner sorgen dafür, dass das zerstäubte Öl exakt so lange in der Brennkammer verweilt, bis es vollständig verbrannt ist. Auf diese Weise lassen sich schädliche Emissionen auf das notwendige Minimum reduzieren.

In Zeiten stetig steigender Preise für fossile Brennstoffe und einer abzusehenden Nicht-Verfügbarkeit dieser, ist heute beim Bau eines Hauses von der Installation einer Ölheizung abzuraten.

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