Ochsenauge

Für den Begriff Ochsenauge gibt es zwei unterschiedliche Herkunftsquellen. Zum einen könnte der Begriff aus dem Französischen stammen ‚œil-de-bœu‘, heißt übersetzt ‚Auge des Ochsen‘. Eine andere Möglichkeit ist, dass das Lateinische Pate gestanden hatte. Ursprungswort könnte hier das lateinische ‚Occulus‚=’Auge‘ gewesen sein.

Am Bau wird ein rundes oder ovales kleines Fenster als Ochsenauge bezeichnet. Seine größte Verbreitung in der Architektur fand das Ochsen-Auge während der Zeit des Barock und Jugendstil. In fast jedem Bauwerk aus dieser Zeit, kann man Ochsen-Augen in verschiedensten Variationen wiederfinden.

Die Verglasung eines Ochsen-Auges reicht von einfachem Klarsicht-Glas bis zu kunstvollen Bleiverglasungen. Auch innerhalb von Butzenfenstern wurden Ochsenaugen mit eingeglast.

Im modernen Bauwesen findet man Ochsenaugen in verschiedenen Varianten. Als Lichtquelle in Treppenhäusern, auf Dachböden aber auch in normalen Räumen.

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