Mauern abreissen

Heute sind wir etwas später aufgestanden – ist ja immerhin Samstag. Um neun Uhr saßen wir noch am Frühstückstisch, mit recht frischen Kindern. Die haben den Schlaf unbedingt gebraucht. Ich unter anderem auch ;-)). Gegen halb zehn fuhr Dirk in die Wohnung. Die Kinder und ich einkaufen. Erst das nötigste an Essen und Trinken. Danach habe ich nach einen Teppich für die Kinderzimmer gesucht.

Fündig wurde ich schnell – allerdings zu was für einem Preis. Pfffff…. über 30 € pro Quatratmeter wollte ich echt nicht ausgeben. Aber er ist sooooo schön – und ausserdem mit Teflon beschichtet, dass soll die Flecken am allzuschnellen eindringen hindern. Aber trotzdem, dieser Preis? Naja, ersteinmal ein paar Nächte darüber schlafen.

Als wir drei am Haus ankamen, waren Dirk und Michael (unser Mieter) schon am Ausladen der Panellen fürs Wohnzimmer. Mensch, sind die schön. Ersteinmal haben wir die Panellen im Erdgeschoss im Nebenhaus zwischengelagert. Die Wohnzimmerdecke wird wohl noch „etwas“warten müssen – die Holzdecke hatten wir ja nur gekauft, weil es genau die Farbe war, die ich mir in den Kopf gesetzt hatte – und das zu 30 % reduziert.

Jetzt endlich – mittlerweile hatten wir schon 11 Uhr – ging es rauf in die Wohnung. Dirk versuchte seinen Pressdruckhammer zum Laufen zu bringen. Das versuchte er fast eine Stunde lang – dauernd haute es die Sicherung raus. Das Ding schluckt einfach zuviel Strom. Nach einer Stunde lief das Ding aber dann auch. Mit Hilfe des Hammers schlug Dirk die zweite Mauer durch. Der Anblick war echt super. Endlich sahen wir, was wir uns so lange ausgemalt hatten: unsere drei Zimmer: Das das Esszimmer und das grosse Wohnzimmer geben sollte, in einem.

Weil er den Hammer gerade da hatte (haben wir uns ja nur geliehen) hat Dirk dann auch gleich noch die Türe zwischen unserem Wohnzimmer und dem späteren Schlafzimmer rausgehauen. Die Mauer ist „nur“10 cm dicker als die andere – und dementsprechend fertig war Dirk danach auch.

Ich habe derweil das Schlafzimmer weiter abtapeziert – die Türrahmen von der Farbe befreit. Die sollen ja bald in neuem Glanz erstrahlen. Das alte, grässliche grau soll wieder der Holzmaserung weichen. Diese wollen wir dann nur mit Lasur einlassen. Aber bis das was wird, ist wohl Weihnachten. Naja, einen Türrahmen habe ich schon abgeschliffen. Allerdings fehlen die ganzen Feinarbeiten noch, da ich nur den grossen Rutscher da hatte.

Die Kinder fanden den Abenteuerspielplatz Baustelle cool. Dauernd liefen sie die Abbruchberge hoch und runter. Saßen im Eßzimmer (wie beim Fernsehen) in den Stühlen mit Essen und Trinken und schauten Dirk zu, wie er sich an der Mauer zu schaffen machte.

Zu allerletzt wischte ich noch schnell einmal durch den Treppenaufgang, da ja Michael und sein Bruder über uns wohnen und da ja halbwegs sauber oben ankommen sollen.

Dann ging es heim – heute gönnten wir uns Pizzen vom Pizzabäcker nebenan.

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