Massivbauweise

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, ein Bauwerk zu errichten.


Die verwendeten Bauweisen sind:

  • Holzbauweise
  • Bauen mit Fertigteilen
  • die klassische Stein-auf-Stein-Methode
  • Erstellen der Wände aus Stahlbeton

Die beiden letztgenannten Methoden bezeichnet man auch als Massivbauweise.

Die Stein-auf-Stein-Methode

© Pambieni - pixelio.de
© Pambieni - pixelio.de

Bei der klassischen Methode, bei der Stein auf Stein gesetzt wird, gibt es einiges zu beachten. Bei dieser Baumethode wird auf ein vorher errichtetes Fundament ein Mauerwerk erstellt, das später die jeweiligen Wände des Hauses bildet.

Besonders das Erstellen der Mauerwerksecken erfordert große Fachkenntnisse und sollte nur von ausgebildeten Maurern erledigt werden. Beim Bau der Ecken ist unbedingt darauf zu achten, dass diese absolut gerade und lotrecht errichtet werden. Ist die Ecke schief gebaut, wird mit hundertprozentiger Sicherheit auch die angrenzende Wand schief.

Das Ausmauern zwischen den Ecken, oder das Errichten von Zwischenwänden, kann unter Anleitung von Fachpersonal auch durch den Laien erledigt werden. Wichtigste Arbeitsgeräte sind die Wasserwaage und eine Schnur, die zwischen den Mauerecken gespannt wird und die die jeweilige Schichthöhe genau angibt.

Das Mauern von Fenster- und Türanschlägen sollte ebenfalls nur vom Fachpersonal durchgeführt werden. Schon kleinste Ungenauigkeit und kann später dazu führen, dass Fenster oder Türen nicht genau passen und umfangreiche Nacharbeiten nötig werden. Ebenso sollten Fenster- und Türstürze nur von Fachleuten eingesetzt werden. Hier gemachte Fehler können später die gesamte Statik des Hauses gefährden.

Die zweite massive Bauweise ist das Errichten eines Hause aus Stahlbeton.
Hierfür wird an den Stellen, wo später die Wände entstehen sollen, eine Konstruktion aus unterschiedlich starkem Metallstäben errichtet. Diese werden untereinander mit Draht verbunden. Im Anschluss an diese Arbeiten werden die späteren Wände mit Holzplatten eingeschalt. Diese Arbeiten sollten ausschließlich von Facharbeitern durchgeführt werden und sind absolut nichts für Laien. Es ist ein großes Maß an Fachwissen und Erfahrung erforderlich, um Fehler und größere Schäden zu vermeiden.

Im Anschluss an das Einschalen wird der entstandene Hohlraum zwischen den Schalbrettern mit Beton ausgegossen. Hierbei ist darauf zu achten, dass der Beton wirklich auch in den letzten Hohlraum gelangt und ausreichend verdichtet wird. Dies geschieht mit so genannten Rüttel-Flaschen.

In einem dicken Gummi-Schlauch läuft ein rotierender, starker Draht. Am Ende dieses Drahtes ist ein Metall-Hohlkörper angebracht. Im Inneren dieses Metall-Körpers rotiert mit einer Unwucht ein Metallgewicht, dass Vibrationen erzeugt.

Diese Vibrationen sorgen dafür, dass der flüssige Beton auch in die letzten Winkelschalungen gelangt.

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