Wärmedämmung
Wärmedämmung ist heute aktueller denn je. Was muß eine gute Wärmedämmung können? Welche Materialien eigenen sich für die Wärmedämmung?
Moderne Baustoffe wie Stahl, Glas und Beton sind sehr gute Wärmeleiter, so dass daraus errichtete Gebäude, die Innenwärme sehr leicht an die Außenluft abgeben. Anders herum dringt auch Wärme oder Kälte von außen sehr leicht in die Gebäude ein. Um dies zu verhindern, werden moderne Gebäude dagegen geschützt.
Dies nennt man Wärmedämmung.
Man unterscheidet drei Arten von Wärmedämmung. Die Außendämmung, Innendämmung und die Kerndämmung. Bei der Außen- bzw. Innendämmung wird die jeweilige Wandseite entsprechend geschützt. Bei der Kerndämmung wird sie zwischen zwei separaten Mauerwerken eingebracht.
Zur Dämmung werden folgende Werkstoffe verwendet:
- Schüttungen aus Zelluloseflocken, Hanf-Leichtlehm, Ceralith, Blähglas, Blähton
- Holzfaserwerkstoff, Holzfaserdämmplatte, Holzwolle, Kork
- pflanzliche oder tierische Fasern wie Hanf, Flachs, Kokos, Wolle
- Schilfrohrplatten
- Calciumsilikat-Platten, vorzugsweise für die Innendämmung von Außenwänden
- Geschäumte Kunststoffe wie Polystyrol, Neopor, Polyurethan
- Mineral-, Glaswolle, Schaumglas
- mineralische Schäume wie Porenbeton, Bimsstein, Perlite
Das Auf- bzw. Anbringen dieser Dämmschichten sorgt dafür, dass im Sommer die Wärme nicht in das Haus eindringt und im Winter dafür, dass sie das Haus nicht verlässt.
Auf diese Weise werden große Mengen Energie eingespart. Im Winter Heizenergie und im Sommer der Strom, den potentielle Klimaanlagen verbrauchen.
Besonders bei den stetig steigenden Energiepreisen, kommt der Wärmedämmung eine immer höhere Bedeutung zu. Nicht nur bei dem Neubau von Häusern, sondern auch bei Sanierungen. In Einzelfällen kann es durchaus lohnend sein, allein zu diesem Zweck eine Sanierung durchzuführen.
In den letzten Jahren wurden in Deutschland gesetzliche Regelungen erlassen, die bei neu gebauten Häusern eine Wärmedämmung, nach bestimmten Mindestanforderungen, vorschreiben.