Kalksandstein

Wofür wird Kalksandstein verwendet? Welche Vorteile hat dieses Material und gibt es eventuell auch Nachteile?


Kalksandsteine gibt es als natürlich gewachsenem Material, als auch industriell hergestellt. In der Praxis überwiegt die Verwendung des industriellen Anteils deutlich.

Sie bestehen aus Branntkalk und Sand und werden in der Fabrik im Autoklaven, bei einem Druck von 16 Bar und einer Temperatur von 200° Celsius gehärtet.

Kalksandsteine sind in allen erdenklichen Bauformaten erhältlich. Es gibt sie im Dünnformat (DF), vorrangig zur Herstellung von Sichtmauerwerk oder zum Verkleiden von Fassaden, im Normalformat zum Erstellen von normalem Mauerwerk, als auch in Übergrößen mit einer Schichthöhe bis zu 62,5 Zentimetern.

Kalksandsteine eignen sich sowohl für das Erstellen von Innen- als von Außenwänden. Kalksandsteine sind ab Werk vorimprägniert. Bei einer Verwendung im Außenmauerwerk wird jedoch ein zusätzlicher Feuchtigkeitsschutz empfohlen.

Aufgrund seiner hohen Materialdichte weist Kalksandstein hervorragende Schalldämmeigenschaften auf. Durch seine besondere Materialbeschaffenheit hat der Stein eine hohe Wärmeleitfähigkeit. Bei der Errichtung von Außenwänden wird die Kombination mit wärmedämmenden Materialien dringend empfohlen.

Kalksandsteine werden unter der Verwendung von Kalkmörtel verlegt. Die Dicke der Kalkmörtelschicht beträgt 12 mm.

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