Innenputz

Innenputz dient verschiedenen Zwecken.

Vorrangig soll er das Mauerwerk abdecken und den Wänden eine ihm glatte Oberfläche verleihen auf die später Fliesen oder Tapete aufgebracht werden können. Zusätzlich gibt es noch Dekorputze deren Gestaltungsmöglichkeiten außerordentlich vielfältig sind.

Um dem Putz gute Haftmöglichkeiten auf dem Mauerwerk zu geben, wird erst ein Unterputz aufgebracht. Dazu wird ein Kalkmörtel-Zementgemisch im Mischungsverhältnis 1:3 angerührt. Dieses Mischung wird relativ dünnflüssig angesetzt, um zu erreichen, das der Unterputz sehr dünn ausgeführt werden kann. Er wird mit der Putzerkelle großflächig auf die Wand geworfen und nicht weiter behandelt. Man sollte lediglich darauf achten, zu dick aufgeworfene Stelle zu entfernen, damit diese später nicht durch den eigentlichen Putz ragen.

Nachdem der Unterputz ausgehärtet ist, beginnt man damit den eigentlichen Putz herzustellen.

Das Material wird im oben besprochenen Mischungsverhältnis angerührt, allerdings wird weniger Wasser verwendet. Die Konsistenz des Mörtels sollte zwischen der des Unterputzes und der des Mauermörtels liegen.

Fenster und Türöffnungen werden mit Holzlatten abgegrenzt. Dabei sollte die Latten einen Überstand von einem Zentimeter zur Wand haben. Es ist auf unbedingt auf Geradheit der Latten zu achten, da dies unmittelbare Auswirkungen auf die Geradheit des Putzes haben.

Jetzt wirft man den Putz, in einer Stärke von etwa einem Zentimeter, auf die Wand auf, zieht ihn mit der Kartätsche glatt und schliesst eventuelle Löcher. Nachdem der Putz halb ausgehärtet ist, verleiht man ihm mit dem Reibebrett sein endgültiges Aussehen.

Nachdem Aushärten des Putzes ist dieser bereit zum Tapezieren oder Verfliesen. Ebenso kann man jetzt beginnen, anstelle der Tapete einen Dekorputz aufzubringen. In Feuchträumen wird ein Betonmörtel verwendet um einen optimalen Schutz des Gebüäudes vor Feuchtigkeit zu erzielen.

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