Hauskauf – unter Termindruck

Weihnachten war da eigentlich gelaufen.

Wie hatte ich mich auf „unser Geschenk“ unterm Baum gefreut: unser eigenes Haus.

Ok, was solls … dachte ich mir.

Am 27.12. abends um 19 Uhr rief uns der Filialleiter unserer Bank an (er hatte das Drama mit dem Salpeter-Haus miterlebt) … fragte Dirk, ob wir denn Interesse an dem Haus hätten.

Gott sei Dank, hatte er mich nicht am Telefon – ich hätte ihn runtergeputzt.

Dirk erklärte ihm gaaaanz freundlich aber bestimmt, dass er das Haus behalten könne. Da rückte der Mensch mit einem Vorschlag raus: er hätte gerade ein Haus ein Dorf weiter ins Angebot bekommen – wenn wir wollten könnten wir es uns sofort anschauen.

Puh – 27.12. 19 Uhr – ging es dann ab zur Hausbesichtigung – im Dunkeln.

Ersteinmal musste ich die Kidies wieder aus dem Bett holen – anziehen … dann fuhren wir die 3 Kilometer.

Als wir im Dunkeln dort ankamen sah ich „nur“ ein riesiges Gebäute. Später kamen knapp 20 m länge heraus.

2 Stockwerke – und ein Dach mit Kniestock – alles bewohnbar. Mit Holz-/Ö–lheizung. Dazu neue Fenster und einen grossen Hof. Ein altes Haus (auch noch gut in Schuss – ausser den Leitungen) und eine Scheune rundeten den ersten Eindruck ab.

Dirks Augen strahlten – Platz – Platz und nochmals Platz …. endlich Platz für seine Werkstatt, meinen Laden, und, und, und…..

… und dann ging es ins Haus.

Dort wohnte noch der Besitzer – er hatte zwei Chancen: entweder verkauft er das Haus an uns – oder es wird 2006 Zwangsversteigert…. tolle Aussichten.

Das Haus war drinnen in 3 Wohnungen aufgeteilt – eine 2 Zimmerwohnung mit seperaten Eingang. Dazu im 1. Stock eine 6 Zimmerwohnung – unterm Dach das gleiche nochmals – allerdings mit Dachschräge(mit Kniestock).

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