Haushaltsauflösung

Bei einer Haushaltsauflösung werden die Gegenstände, die einmal das Leben in einem Einfamilienhaus oder einer Wohnung ausgemacht haben, entweder weiterverkauft oder entsorgt. Zur Organisation einer Haushaltsauflösung gehört daher zunächst die Aufteilung der Haushaltsgegenstände in noch verwertbare und nicht mehr verwertbare Dinge. In einem Haushalt befinden sich Möbel, Haushaltsgeräte, Bücher, Bilder und Schmuckelemente, wie Gardinen oder Teppiche. Hier gilt es jetzt zu entscheiden, ob der Restwert der Einrichtungsgegenstände die Organisation ihres Verkaufs, ihren Ausbau oder gegebenenfalls ihre Instandsetzung rechtfertigt. Die gesamte Organisation nimmt viel Zeit in Anspruch, weshalb es auch sehr viele, auf Haushaltsauflösungen spezialisierte Dienstleister gibt.

 

Der Verkauf gebrauchter Einrichtungsgegenstände kann über einen Antiquitätenhändler oder sogar Auktionator erfolgen, wenn es sich um Gegenstände mit einem hohen Restwert handelt. Eine weitere beliebte Variante für den Verkauf ist hierzulande der Flohmarkt, oder in den USA der so genannte „Garage Sale“. Dieser erfreut sich auch in diesen Breiten wachsender Beliebtheit. Dabei werden alle Haushaltsgegenstände, für die noch ein Restwert vermutet wird, vor dem Einfamilienhaus aufgebaut und an Passanten oder vorbei fahrende Interessenten verkauft. Was übrig bleibt, wird mit den anderen, nicht mehr verwertbaren Gegenständen entsorgt.

Für die Entsorgung bei einer Haushaltsauflösung empfiehlt es sich aufgrund der großen Menge an Dingen, die einen Haushalt einmal ausgemacht haben, bei einem Entsorgungsunternehmen einen Container zu mieten. Dieser wird befüllt und dann abgeholt, wobei die Entsorgungspreise wesentlich günstiger sind, als beim üblichen Hausmüll.

 

(c) frablende / Pixelio
(c) frablende / Pixelio

Zu beachten ist, besonders bei gemieteten Häusern oder Wohnungen, dass natürlich auch eventuell anstehende Renovierungsarbeiten zur Haushaltsauflösung gehören. Daher ist die Zeitspanne, die für die Auflösung des Hauses oder der Wohnung benötigt wird, auf keinen Fall zu unterschätzen. Meist steht mit dem Auszugstermin ein Datum fest, an dem der Wohnraum zumindest besenrein übergeben werden soll. können selbstverständlich nicht beginnen, bevor nicht alle zu entfernenden Einbauten und Möbel aus den Wohn- und Abstellräumen verlagert wurden. Auch Teppichböden und Strukturtapeten müssen in der Regel aus Mietwohnungen herausgenommen werden.

 

Selbstverständlich gibt es aber für alle Phasen der Haushaltsauflösung einen professionellen Dienstleister, der auch schon vorab eine präzise Einschätzung über die benötigte Zeit abzugeben in der Lage ist.

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