Edelputz

Weißer oder eingefärbter Oberputz wird auch als Edelputz bezeichnet, der sich aus mineralischen Bestandteilen zusammensetzt. Sowohl Innen- als auch Außenwände können so verschönert werden. Wird der Putz im Außenbereich aufgetragen, können eine hohe Luftfeuchtigkeit und niedrigere Temperaturen den Prozess des Abbindens verzögern, was Farbunterschiede zur Folge haben kann.

Ein ähnliches Resultat ist bei Regen zu erwarten, wenn er auf die frisch verputzte Wand kommt. Um eine gleichmäßige Fassade zu erzielen, ist deshalb ein zusätzlicher so genannter Egalisationsanstrich nötig. Dieser Anstrich besteht auf Dispersions-, Organo-Silikat-, oder Siliconharzbasis. Durch den Schutz werden optische Unregelmäßigkeiten vermieden. Der Egalisationsanstrich darf erst auf den Edelputz aufgetragen werden, wenn der Putz gut abgetrocknet ist.

Die verschiedenen Strukturierungen des Putzes werden mit Hilfe unterschiedlicher Reibebretter erzielt.

Der Klassiker unter den Edelputzen ist der Münchener Rauhputz, der nur sehr dünnschichtig aufgetragen wird. Hierbei wird der Putz in einem Mörteleimer angerührt und mit einem Glätter sehr dünn auf die Wand aufgezogen. Für die Strukturierung wird ein Kunststoff-Reibebrett verwendet.

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