Der Traum vom eigenen Haus

Dirk und ich sind jetzt schon seit 1987 zusammen.

2003 – da waren unsere Kinder schon 2 und 4 Jahre alt – haben wir uns dann endlich dazu durchgerungen, zu heiraten.

Der Traum vom eigenen Heim war eigentlich schon von Anfang an da – nur irgendwie hatten wir kaum Zeit und Geld, diesen zu verwirklichen.

All unsere Vorhaben, das nötige Kleingeld zusammenzubekommen, wurden untergraben. Erst wurde ich arbeitslos – endlich wieder Arbeit gefunden, verlor Dirk seinen Arbeitsplatz.

Diesen Zustand nutzte er dann, um seinen Meister nachzumachen. Ok, der Meister war eine gute Entscheidung – leider auch eine, die unser mühsam zusammengespartes Guthaben zusammenschrumpfen lies.

Am Ende hat uns Dirks Meisterbrief ca. 20.000 DM gekostet – von der Zeit, wo wir nur von meinem Gehalt leben mussten, ganz zu schweigen.
Kaum hatte Dirk wieder einen Arbeitsplatz – und ich auch – wurde ich schwanger. Ok, nicht ganz geplant … aber immerhin war ich da schon 30 Jahre alt – und ich wollte ja nicht erst als Oma Mama werden.
Aber unseren Traum hat es wieder nach hinten verschoben. Dabei wollten wir uns doch schon immer ein Haus kaufen.

Kaum war Marcel ein Jahr alt – kündigte sich Kai an.
Auch das nicht ganz geplant – aber ein zweites Kind sollte ja sowieso noch kommen. Also dann halt so knapp hintereinander.

Da Dirk „zuviel“ verdient hat – bekam ich nach einem Jahr kein Erziehungsgeld mehr. Doch das viele Geld, dass Dirk verdiente, reichte nicht einmal, um uns über Wasser zu halten.

Also nahm ich jeden Nebenjob an, den ich mit zwei kleinen Kindern bekommen konnte.

Erst als Kai endlich – mit 2 1/2 Jahren – in den Kindergarten ging, konnte ich wieder ans Arbeiten denken … von da an gings bergauf.

Aber der Traum vom Haus war eigentlich kein Thema mehr.

3 Gedanken zu „Der Traum vom eigenen Haus“

  1. Hallo !
    Der Beitrag ist zwar schon älter aber ich denke mal immer noch aktuell. Merkwürdige Paralelen oder ?
    Bei mir sind zwar keine Kinder dazwischen gekommen aber die Arbeitslosigkeit. Ich habe in einem Baumarkt fast 15 Lahre gearbeitet. Vor 11 Jahren lernte ich meine Partnerin kennen. Heirat war nie ein Thema zwischen uns, aber ein eigenes Haus sollte es irgendwann werden.
    In Jahre 2005 wollten wir loslegen da wir beide einen „sicheren“ Job hatten. Erst mal hies es ein geeignetes Grundstück aussuchen. Nichts als Lauferei kam dabei raus. Grundstück gefunden einen sogenannten Vorvertrag gemacht mit Ausstiegsklausel beiderseits. 5 Tage nach der Unterzeichnung wurde meiner Partnerin aus betrieblichen Gründen (Umsatzrückgang) gekündigt. Hunderte Bewerbungen hatte Sie geschrieben und als sie endlich eine Einstellung nach 3 Jahren Arbeitslosigkeit im November 2008 fand wurde mir im Dezember 08 zu 04/09 gekündigt da unser Baumarkt ersatzlos gestrichen wurde. Also wieder nichts mit Bauen.
    Um erlich zu sein – wir haben den Traum vom eigenem Heim aufgegeben.
    Gruß Axel

  2. bei uns ist seit gestern der traum vom eigenen haus geplatzt , zu wenig eigenkapital job nur befristet eine festeinstellung ungewiss , frau mutterschutz zuhause 2 kinder . und mehr wie 1500 verdiene ich nicht reserven schaffen klappt schon gar nicht . nebenjob nicht erlaubt bzw will s nicht riskieren solang ich befristet bin .und unsere derzeitige wohnung zu klein zuviel miete nachtspeicherheizung zu teuer schimmel im schlafzimmer und das schlimmste wir gehen uns gegenseitig nur noch auf die nerven , da kein freiraum bleibt . zu schön wäre es gewesen . aber 200000 sind zuviel zins wenn noch alles saniert werden muss in dem haäuschen das wir gefunden hatten und uns auf anhieb gefallen hat .

  3. Das kenne ich seit ca. 7 jahren denke ich an ein haus jedesmal haben verwandte mich abgebracht“nein verschulde dich nicht“usw. hiess es …ich drei kleine kinder im erziehungsurlaub und mein mann mit nur 1600euro netto verdienst..als ich dann mein traumhaus neubau fand und mir sechs wochen lang den arsch aufgerissen habe und alles mögliche daran gesetzt und geschafft habe eine lakra finanzierung in die wege zu leiten und mir zuviel hoffnung gemacht hatte das das haus bei der versteigerung unter verkehrswert verkauft wird- das vernichtende ergebnis- das haus wurde fast zum verkehrswert versteigert- meine ganzen anträge bemühungen bankwechsel und eigenkapitalnachweise umsonst…
    aber ich habe blut geleckt- ich werde nicht mehr aufgeben ich will ein haus mit garten für meine drei kleinen kinder und ich werde weitersparen damit ich mir vielleicht eines tages einen Hausbau leisten kann so gott will-
    ci hglaube jetzt daran das alles aus schicksal geschieht- vielleicht ist es wirklich so das es keine zufälle gibt…

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