Dachausbau

Wenn im Haus der Platz knapp wird, kann man entweder anbauen, oder über den Ausbau des Dachbodens nachdenken.

In der Regel wird dieser Raum des Hauses als Abstellmöglichkeit, oder überhaupt nicht genutzt. Dabei werden dort viele Quadratmeter potentieller Wohnfläche ungenutzt liegen gelassen

© Barbara42 - pixelio.de
© Barbara42 - pixelio.de
Bevor man ans Werk geht, sollte man einen Statiker, Architekten oder Bauingenieur prüfen lassen, ob die gewünschten Umbaumaßnahmen grundsätzlich durchführbar sind. Wenn dieser sein OK gibt, steht dem Ausbau des Dachbodens nichts mehr im Wege.

Jetzt kommt die Kalkulierung der Baukosten an die Reihe. Dabei sind nicht nur die direkten Kosten für das Material zu berücksichtigen, sondern auch eventuelle Einsätze von Handwerkern bei Arbeiten, die man nicht selbst ausführen kann. Auch benötigte Genehmigungen sind Bestandteil dieser Kosten, die oftmals außer acht gelassen werden.

Zuerst sollte damit begonnen werden, den Roh-Fußboden ein zu ziehen. Dieser sollte nicht zu schwach dimensioniert sein, da die Möbel, und im Raum anwesende Personen, einen erheblichen Druck auf diesen ausüben können.

Wenn ein Dach noch nicht über eine entsprechende Wärme-Dämmung verfügt, wie es oft bei älteren Gebäuden der Fall ist, sollte mit diesem Arbeitsschritt begonnen werden. Dieser Arbeitsschritt ist von besonderer Wichtigkeit, denn nur so lassen sich hohe Folgekosten für das Beheizen einsparen.

Um Wände zu erstellen und das Gebälk des Dachbodens zu verkleiden, empfehlen sich Rigips-Platten. Diese sind auch von Laien relativ einfach zu verarbeiten. Auf die Balken kommt eine Unterkonstruktion, auf die dann die Platten aufgeschraubt werden.

Die Schrauben dürfen nicht zu tief in die Platte eingedreht werden, da diese sonst nicht mehr genug Halt bieten, sie sollten aber auf keinen Fall aus der Platte herausragen. Dies würde später Schwierigkeiten beim Spachteln der Wände bringen. Für Trennwände erstellt man ein Ständer-Werk aus Aluprofilen, die dann die Platten tragen.

In die Wände müssen vor dem endgültigen Schließen noch die Kabel der Elektroinstallation und eventuell benötigte Wasserleitungen gelegt werden. Elektroarbeiten sollten nur von autorisiertem Fachpersonal durchgeführt werden. Stromunfälle enden häufig tödlich. Auch die Installation der Wasser- und Abwasserleitungen sollte ein Fachmann erledigen. Nicht fachgerecht ausgeführte Arbeiten können später zu kapitalen Bauschäden führen.

Jetzt kann man damit beginnen, die Raumdecken einzuziehen. Hier hält der Handel ein breites Sortiment an Möglichkeiten bereit. Man kann sagen, alles was denkbar ist, ist auch ausführbar.

Sind die Raumdecken eingebracht, kann man entweder mit dem Tapezieren beginnen oder man zieht die Bodenbeläge ein.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.