Archiv der Kategorie: der Hauskauf

Vom Traum zum Hauskauf. Nun wird es doch noch ernst – wir bekommen doch noch unser Traumhaus.

Hauskauf – was ist wichtig?

Ich war endgültig begeistert, als wir „unsere“ Bar sahen – das Haus war vor einigen Jahren einmal ein Gasthaus gewesen – und der Schankraum stand noch.

Meine eigene Bar – der Gedanke gefiel mir immer besser.

Wir fuhren aufgewühlt heim.

Dann rief ich unseren Freund an – bat ihn um eine zweite Besichtigung …. die fand am nächsten Tag statt …. er fand keinen einzigen Fehler.

Ok, die Heizung ist uralt – und das Haus mit über 250 qm  gross … aber ansonsten top.

Dirk und ich fuhren zu unserem Bankmenschen – sagten ihm, wenn er noch 10.000 € runterginge (wegen der Heizung) – würden wir das Haus nehmen.

Dann gingen wir einen Kaffee trinken – und liesen unseren Bankmenschen mit dem Nochbesitzer verhandeln.

Als wir nach 30 Minuten wiederkamen, hatte er den guten Herrn um 9.500 € runtergehandelt – an den 500 € sollte es dann auch nicht mehr scheitern.

Jetzt wurde es Eng, wir hatten ja mittlerweile schon Donnerstag den 28.12.2005 – noch 24 Stunden, dann gab es keine Eigenheimzulage mehr.

Sprich: wir machten für den nächsten Tag noch einen Termin beim Notar ….
36 Stunden, nachdem wir das erstemal unser neues Haus gesehen hatten.

Um 14 Uhr saßen wir beim Notar – wer nicht da war …. der Verkäufer.

Der Filialleiter und wir saßen da wir auf Kohlen – das konnte doch nicht sein, dass uns der Verkäufer jetzt in Stich lies…. nach fast 30 Minuten kam er doch noch. Puh…..

Der Verkauf verlief dann ohne Probleme ….

Wir kauften das Haus zwar noch 2005 – gehören würde es uns aber erst ab 15. März 2006.

Danach boten wir dem Verkäufer die andere Wohnung im Haus an – so wäre uns beiden beholfen, wir hätten einen Mieter – und er eine Unterkunft.

Hauskauf – unter Termindruck

Weihnachten war da eigentlich gelaufen.

Wie hatte ich mich auf „unser Geschenk“ unterm Baum gefreut: unser eigenes Haus.

Ok, was solls … dachte ich mir.

Am 27.12. abends um 19 Uhr rief uns der Filialleiter unserer Bank an (er hatte das Drama mit dem Salpeter-Haus miterlebt) … fragte Dirk, ob wir denn Interesse an dem Haus hätten.

Gott sei Dank, hatte er mich nicht am Telefon – ich hätte ihn runtergeputzt.

Dirk erklärte ihm gaaaanz freundlich aber bestimmt, dass er das Haus behalten könne. Da rückte der Mensch mit einem Vorschlag raus: er hätte gerade ein Haus ein Dorf weiter ins Angebot bekommen – wenn wir wollten könnten wir es uns sofort anschauen.

Puh – 27.12. 19 Uhr – ging es dann ab zur Hausbesichtigung – im Dunkeln.

Ersteinmal musste ich die Kidies wieder aus dem Bett holen – anziehen … dann fuhren wir die 3 Kilometer.

Als wir im Dunkeln dort ankamen sah ich „nur“ ein riesiges Gebäute. Später kamen knapp 20 m länge heraus.

2 Stockwerke – und ein Dach mit Kniestock – alles bewohnbar. Mit Holz-/Ö–lheizung. Dazu neue Fenster und einen grossen Hof. Ein altes Haus (auch noch gut in Schuss – ausser den Leitungen) und eine Scheune rundeten den ersten Eindruck ab.

Dirks Augen strahlten – Platz – Platz und nochmals Platz …. endlich Platz für seine Werkstatt, meinen Laden, und, und, und…..

… und dann ging es ins Haus.

Dort wohnte noch der Besitzer – er hatte zwei Chancen: entweder verkauft er das Haus an uns – oder es wird 2006 Zwangsversteigert…. tolle Aussichten.

Das Haus war drinnen in 3 Wohnungen aufgeteilt – eine 2 Zimmerwohnung mit seperaten Eingang. Dazu im 1. Stock eine 6 Zimmerwohnung – unterm Dach das gleiche nochmals – allerdings mit Dachschräge(mit Kniestock).