Brennofen

Als Brennofen bezeichnet der Fachhandel solche Geräte oder Einrichtungen unter den Heizenergielieferanten, bei denen ein Brennstoff in einem Ofen verbrennt und die freiwerdende Energie teilweise über das Gehäuse an die Umluft weitergegeben wird.

Brennöfen erzeugen Abgase, welche durch ein geeignetes System abgeleitet werden müssen. Das kann beispielsweise durch einen Kamin geschehen. Ein Brennofen entzieht der Umgebungsluft im Betrieb den Luftsauerstoff.

Als den Brennstoff mit der längsten Historie darf man, nach Ansicht der Fachleute, das Holz betrachten. Tierische Öle kamen erst später hinzu, dann Kohle in jeder bekannten Form (Holzkohle, Steinkohle, Braunkohle) und Torf. Mineralöle und Gas gesellten sich erst nach der Industrialisierung hinzu. Die mangelnde Effizienz und die negative Ökobilanz bei der Schadstoffentwicklung durch die Verbrennung, besonders bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe, (hauptsächlich CO & CO²) verbesserte sich erst etwas durch den Einsatz durchdachter Brennöfen, aber das Hauptproblem lag in der durch Kamine und Schornsteine abgegebene Wärmeenergie an die Außenluft.

© Verena / PIXELIO
© Verena / PIXELIO

Heutige Brennöfen modernster Konzeption und die passende Wahl des Brennstoffes werden einerseits dem Heizbedarf der Bevölkerung gerecht und andererseits schaden sie der Umwelt dabei weniger, als das noch vor ein paar Jahrzehnten der Fall gewesen wäre. Regierungen und deren Richtlinien begünstigen den Neuerwerb mancher Brennöfen für die Raumheizung mit Zuschüssen.

Dem Klimaschutz wird nun durch gezielte Förderung schadstoffarmer Heiztechnologien teilweise Rechnung getragen. Der heutige Bauherr oder Hauseigentümer sollte sich zwingend von einem anerkannten Fachmann beraten lassen. Es gibt viele Optionen, aus denen es zu wählen gilt, wenn Neuerwerb oder eine Umrüstung geplant werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.