Brennholz richtig lagern

Durch die stetig steigenden Gas-, Energie- und Ölpreise wird das Holz – als nachwachsender Rohstoff – wieder zu einem begehrten Brennstoff.

Doch nicht nur die Holzart, auch die Lagerung entscheidet darüber, ob es im Kaminofen brennt und knistert. Hier gilt es einige grundsätzliche Dinge zu beachten.

Brennholz lagern – wie lange?
Um die wohlige Wärme eines Kaminofens genießen zu können und eine bestmögliche Heizleistung zu erhalten, muss man das Brennholz trocknen. Nun stellt sich die Frage: Brennholz lagern – wie lange? In der Regel wird es mindestens ein bis zwei Jahre gelagert.

Denn je kürzer die Lagerung ist, desto feuchter ist das Brennholz und die optimale Heizleistung kann nicht erreicht werden. Hinzu können unerwünschte Ablagerungen im Schornstein und Kamin zu aufwendigen Sanierungsarbeiten führen.

Im Gegensatz dazu führt eine zu lange, ebenso wie eine verkürzte Lagerung zu einem verringerten Heizwert. Brennholz sollte eine Restfeuchtigkeit von 15 bis 20 Prozent aufweisen. Ob das Brennholz die richtige Restfeuchte enthält, erkennt man beim Verbrennen des Holzes leicht an den Wasserbläschen auf der Oberfläche. Wer ganz sicher gehen will, legt sich ein Messgerät zum Feststellen der Restfeuchte zu.

Hans Rohmann/pixelio.de
Hans Rohmann/pixelio.de
Den richtigen Platz finden
Der richtige Platz für die Lagerung sollte durchlüftet und trocken sein, damit das Brennholz vor Nässe und Schlagregen geschützt wird. Um das Brennholz trocknen zu können, sind geschlossene Räume wie Garagen oder Keller nicht geeignet, da die Luft nicht ausreichend zirkulieren kann. Dies würde ein Pilzbefall, Schimmelbildung oder Fäulnis zur Folge haben.

Besser geeignet sind wetterabgewandte Seiten und Flächen mit direkter Sonneneinstrahlung und Windeinwirkung wie Hauswände mit Ausrichtung zur Südseite, Holzmieten, Unterstände oder Regalsysteme.

Lagert das Brennholz an der Hauswand, ist auch hier ein Abstand von mindestens fünf Zentimetern zur Hauswand für den Luftaustausch erforderlich.

Abdeckung fürs Brennholz
Zur richtigen Lagerung von Brennholz gehört auch die Abdeckung. Die Abdeckung Brennholz darf nicht aus luftundurchlässigen Materialien bestehen, denn dann kommt es zur Schwitzwasserbildung. Die Luftzirkulation wird verhindert und Schimmelbildung oder Pilzbefall ist vorprogrammiert. Mit einem Überdach oder einem Schleppdach ist das Holz vor Regen geschützt und ein ausreichender Luftaustausch gegeben.

Das Brennholz richtig stapeln
Vor dem Stapeln sollte das Brennholz gespaltet werden. Ideal sind Scheite mit einer Länge von 30 Zentimetern und einem Durchmesser von zehn bis 15 Zentimetern. Wer verschieden starke Scheite produziert, hat etwas zum Anzünden und zum Nachlegen. Nach Möglichkeit sollten keine Rundhölzer gestapelt werden. Diese würden den Trocknungsprozess erheblich verlangsamen.

Damit die Luft gut zirkulieren kann, sollte das Brennholz keinen direkten Kontakt mit dem Erdboden haben, sondern auf Einwegpaletten, Steinen oder Rundhölzern gelagert werden. Beim Stapeln beginnt man mit dem frischen Holz und endet mit den verbrauchsfertigen Scheiten.

Brennholz kaufen
Wer Brennholz kaufen möchte, sollte darauf achten, dass das Holz trocken ist und nicht bei Nässe geliefert wird. Es könnte bis zum Einlagern nass werden und müsste dann erneut trocknen. Sortenreines Holz, bereits in einer Box geschichtet finden Kamin- und Ofenbesitzer bei Brennholz Saarland. Das Brennholz dort ist trocken und kann sofort genutzt werden.

Wenn man über genügend Lagermöglichkeiten für Brennholz hat, sollte man Brennholz kaufen, wenn die Preise niedrig sind.

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