Blitzschutz

Blitzschutz ist, wie der Name schon sagt, ein Schutz von Bauwerken vor Blitzen.

Ist dieser nicht vorhanden, so sind Blitze aufgrund ihrer hohen Energie in der Lage, Gebäude zu zerstören oder zumindest in Brand zu setzen. Außerdem kann ein Blitz bei nicht vorhandenem Schutz über elektrische Leitungen, Antennen, Rohrleitungen oder Satellitenschüsseln in die Gebäude eindringen und dort weitere Schäden verursachen.

Ein Blitzschutz steht in der Regel aus zwei Teilen. Dem inneren und dem äußeren Blitzschutz.

© Thomas Max Müller / PIXELIO
© Thomas Max Müller / PIXELIO

Der äußere Blitzschutz besteht aus drei grundlegenden Anlagen. Der Fangeinrichtung, der Ableitungsanlage und der Erdung.

Strom geht immer den kürzesten und leichtesten Weg. Das bedeutet im Idealfall, den kürzesten Weg in die Erde. Dieses physikalische Verhalten wird bei dem Bau von Blitzschutzanlagen ausgenutzt.
Damit der Blitz keine Gebäude beschädigt, werden ihm leichte Ziele angeboten.
Das heißt, an den höchsten Stellen des Gebäudes werden Metallstangen, Metallseile oder Drähte angebracht. Diese werden außen am Gebäude entlang in die Erde geführt.
Dabei ist darauf zu achten, dass die Materialien entsprechend dimensioniert sind. Ansonsten droht während des Blitzeinschlages ein Schmelzen der Fangeinrichtung.
Auch Fernsehantennen müssen immer geerdet seien, sofern sie sich nicht im Schutzbereich einer Fangeinrichtung befinden. Geschieht dies nicht, kann der Blitz über das Antennenkabel in die Innenräume eindringen und angeschlossene Geräte zerstören.

Bei der Erdungsanlage ist darauf zu achten, dass der elektrische Widerstand des Erdreichs nicht zu hoch ist. Sollte dies der Fall sein, müssen zusätzliche Tiefenerder in den Boden getrieben werden, um eine optimale Ableitung der elektrischen Energie zu gewährleisten.

Neben dem äußeren Blitzschutz gibt es noch den inneren Blitzschutz. Dieser ist dafür verantwortlich, die Auswirkungen eines Blitzeinschlages auf elektrische oder elektronische Anlagen zu verhindern.

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