Baustraße

Eine Baustraße benötigt man auf der Baustelle, wenn kein befestigter Weg vorhanden ist, auf dem schwere Baumaschinen fahren können.

Gerade wenn die Fahrzeuge auf ihrem Weg zum Baukörper eine Wiese durchqueren müssten, ist es unerlässlich, eine Baustraße erstellen zu lassen. Denn kaum hätte es ein wenig geregnet, würden die schweren Baufahrzeuge höchstwahrscheinlich im Boden stecken bleiben. Die Fahrzeuge benötigen außerdem einen Platz, auf dem sie ihre Gefährte wenden können. Wenn ein Fahrzeug sich so eingräbt, dass es nicht mehr herauskommt, muss es mithilfe eines Krans wieder heraus gezogen werden. Die Kosten für diese Aktion hat der Bauherr zu tragen, da er für die Befahrbarkeit des Grundstücks hätte sorgen müssen. In Anbetracht dieses Risikos entscheiden sich dann doch die meisten Bauherren dafür, schon im Vorfeld eine Baustraße anlegen zu lassen.

Dabei wird zunächst der Mutterboden abgetragen und zur Seite geschafft. Mit Schotter oder einem anderen geeigneten Material schüttet man as abgetragene Gebiet auf und befestigt den Weg so. Insgesamt muss man pro Quadratmeter mit Kosten von etwa zehn bis zwölf Euro rechnen. Als Ort für die Baustraße eignet sich am besten die Linie, wo sich später auch die Einfahrt zur Garage befinden soll. Denn dort hätte man später ohnehin Vorbereitungen für eine Straße treffen müssen. So kann man die Baustraße nach Abschluss des Bauvorhabens weiter verwenden. Ansonsten kann man den verwendeten Schotter immerhin dafür verwenden um Gartenwege anzulegen. Auch als Grundlage für das spätere Terrassenpflaster eignet sich der Schotter hervorragend.

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