Baubeleuchtung/Baustrom

Unter dem Begriff Baubeleuchtung wird alles zusammengefasst was mit dem Licht auf Baustellen zu tun hat. Es wird auch der Bereich Baustrom berührt.

Auf einer Baustelle ist, gerade in der Anfangsphase des Baus, noch keine funktionsfähige oder nur eine eingeschränkt funktionierende Elektroinstallation vorhanden. Um in den Morgen- und Abendstunden arbeiten zu können, muss für künstliche Beleuchtung gesorgt werden. Dies wird insbesondere in der dunklen Jahreszeit wichtig.

Je nach Größe der Baustelle kann es notwendig werden, eine temporäre Elektro-Installation zu errichten. Dazu wird in der Regel ein System von verschiedenen Verteil-Punkten innerhalb der Baustelle eingerichtet. Zusätzlich muss ein Anschluss an das öffentliche Stromnetz geschaffen werden, oder eine eigene Stromversorgung eingerichtet werden.

Für den normalen Häuslebauer ist es in der Regel ausreichend, eine Strom-Unterverteilung zu kaufen oder zu mieten und diese vom jeweiligen Energieversorger an das öffentliche Netz anschließen zu lassen. Es ist darauf zu achten, das diese ausreichend groß dimensioniert ist, um Ausfälle durch Überlastungen auszuschließen. Ebenso sollte mindestens eine 380 Volt Anschluss-Quelle vorhanden sein um auch größere Baumaschinen benutzen zu können.

Bei größeren Baustellen reicht diese Vorgehensweise nicht mehr. Auf Bauplätzen dieser Art arbeiten erfahrungsgemäß mehr Handwerker, die logischerweise, mit ihren Werkzeugen auch mehr Strom verbrauchen. Dem muss Rechnung getragen werden. Die Strom-Einspeisung muss entsprechend groß dimensioniert sein. Wer versucht hier zu sparen, spart eindeutig an der falschen Stelle. Kommt zu einer überhöhten Stromabnahme innerhalb der Baustelle, schaltet sich das System automatisch selbst ab. Niemand kann mehr weiterarbeiten. Der Ausfall der Arbeitszeit ist schnell in harten Euro zu beziffern. Zusätzlich von der Hauptstrom-Quelle werden weitere Verteiler in die einzelnen Bereiche des Baus gelegt. Von diesen können sich die Arbeiter ihren Strom nehmen.

Bei der Baubeleuchtung gibt es mehrere Varianten:

Entweder schafft man eine ausreichende Anzahl von Bau-Strahlern an, die ambulant an den jeweils benötigten Stellen eingesetzt werden.
Als zweite Variante kann man auch eine feste Installation von Lampen vornehmen, die den gesamten Baubereich ausleuchten. Letztere Variante ist insbesondere auf Baustellen zu empfehlen auf denen eine große Zahl Handwerker tätig ist. Wenn sich jeder seine eigene Beleuchtung schafft, steigt der Stromverbrauch und es kommt schneller zu Überlastungen.

Bei der Auswahl der Lichtquellen gibt es mehrere Möglichkeiten. Zum einen gibt es den klassischen Bau-Strahler, der mir einer Halogen-Lampe ausgestattet ist. Diese gibt es in unterschiedlichen Stärken. Beginnend von 15-500 Watt. In der Regel ist ein 100 Watt-Lampe jedoch ausreichend.
Seit einiger Zeit kommen auch immer mehr Kaltlicht-Strahler in Gebrauch. Die Licht-Ausbeute ist, bei minimalen Stromverbrauch genauso hoch wie Halogen-Lampen.

Die Installation der Baubeleuchtung muss in jedem Fall von einem autorisierten Handwerker durchgeführt werden. Jede Falschinstallation kann im schlimmsten Fall zu tödlichen Unfällen führen. Ebenso ist darauf zu achten das einzelne Handwerker nicht eigene Installationen durchführen, die zu einer Gefahren-Quelle werden können.

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