Aussenputz

Aussenputz

Außenputz schützt das Bauwerk vor Feuchtigkeit, dient der Wärmedämmung und verleiht dem Bauwerk ein schöneres Aussehen. Es gibt verschiedene Arten von Außenputz.
Benötigte Werkzeuge und Materialien sind:

  • Putzerkelle (Zum Aufwerfen des Mörtels)
  • Reibebrett (Zum Glätten)
  • Aufziehbrett (Kartätsche – Zum großflächigen Vorglätten des Putzes)
  • Putzerhaken ( Um Holzlatten an Wandabschlüssen, Tür- und Fensteröffnungen zu befestigen)
  • Holzlatten

Im Sockelbereich sollte vorrangig ein Zementputz verwendet werden. Er wird aus einem Gemisch aus feinem Kies und Zement im Mischungsverhältnis 1:3 angesetzt. Hierbei ist es wichtig, dass Mischungsverhältnis exakt bei allen folgenden Mischungen beizubehalten, damit der Putz später nicht unterschiedliche Farbtöne aufweist.

Der Putz hat hohe wasserabweisende Eigenschaften. Was insbesondere im so genanntem Spritzwasserbereich des Hauses, an den das aufspritzende Regenwasser gelangt, eminent wichtig ist.

Im restlichen Bereich des Bauwerks findet Kalkmörtel Verwendung.

Kalkputz wird aus einem Kies-, Kalkgemisch (Mischungsverhältnis 1:3) und Zement, der der ersteren Mischung ebenfalls im Verhältnis 1:3 zugegeben wird, hergestellt.

Möglich sind verschiedene Farbzusätze und auch das Zugeben von Splitt oder groben Kies, welche beim Abreiben charakteristische Muster im Putz erzeugen.

Um eine optimale Haftung des Putzes zu gewährleisten, kann es sinnvoll sein, einen Unterputz aus Betonmörtel aufzubringen.

Dieser wird sehr dünnflüssig angesetzt, was eine sehr dünne Ausführung des Unterputzes gewährleistet.
Nachdem der Unterputz ausgehärtet ist, kann man mit dem Herstellen des eigentlichen Putzes beginnen.
Zuerst werden alle Wandabschlüsse der zu verputzenden Fläche und alle Fenster- und Türöffnungen mit Holzlatten abgegrenzt. Dies dient dazu, glatte Abschlüsse zu bekommen. Die Latten werden mit soviel Überstand an der Wandecke angebracht, wie der Putz später stark sein soll.

Es ist empfohlen, eine Putzdicke von maximal 10mm anzustreben.

Jetzt kann man mit der eigentlichen Arbeit beginnen. Der Putz wird mit der Putzerkelle aufgeworfen. Dabei sollte man sich, zumindest am Anfang, auf 1m² große Abschnitte beschränken. Im Anschluß zieht man mit dem Aufziehbrett den Putz plan auf die Wand auf. Eventuell noch vorhandene Löcher werden zugeworfen und der Putz wird nochmals mit der Kartätsche glatt gezogen.

Nachdem der Verputz etwa halb ausgehärtet ist, kann man beginnen, ihm mit dem Reibebrett sein endgültiges Aussehen zu geben. Bei Glattputzen ist der beste Zeitpunkt mit dem Reiben zu beginnen, wenn der Putz nicht mehr unter dem Reibebrett „schmiert“. Hat man etwas zulange gewartet und das Material ist schon zu sehr ausgehärtet, hilft es, den Putz mit dem Maurerquast vorsichtig anzunässen, um ihn Reiben zu können.

Beim Kratzputzen nimmt man anstelle des Reibebretts ein Nagelbrett und kratzt damit den vorher zugegebenen Splitt aus dem Putz. Die letztgenannte Putzart erfordert jedoch ein großes Maß an handwerklicher Erfahrung und sollte vom Laien nicht durchgeführt werden.

Ein Gedanke zu „Aussenputz“

  1. Wir möchten unseren Aussenputz an einer Stelle ausbessern. Das Haus ist ein Backsteingebäude dem Jahre 1933. Wir haben bedenken das der alte Putz mit dem neuen Putz nicht harmonisiert. Wir möchten wissen welchen Putz wir verwenden dürfen, damit es zu keinen Probelmen am Mauerwerk führt.

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