Abzweigdose

In Abzweigdosen werden die Leitungen von Steckdosen, Leuchten und Schaltern, sowie von fest installierten Geräten, wie dem Küchenherd oder dem elektrischen Warmwasserboiler, miteinander verbunden.
Es gibt diese als Aufputz-, Unterputz- und Hohlwandausführung. Größere Abzweigdosen werden auch Abzweigkasten genannt.

In Feuchträumen kommt fast immer die Aufputzlösung zur Anwendung. Sie soll verhindern, dass sich eventuelles Spritzwasser oder Kondensat innerhalb der Wand sammelt und so zu Kurzschlüssen führt.

In Wohnräumen bedient man sich der Unterputzvariante oder der Hohlwandausführung.

Beide Varianten haben den Vorteil, dass man sie nach Fertigstellung des Wohnraums nicht mehr sehen kann. Sie verschwinden in der Regel unter der Tapete. Nachteilig

© Markus Hein - pixelio.de
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ist besonders bei der ersten Variante, dass wenn Reparaturen notwendig werden, man hinterher immer neu tapezieren muss.

Bei der Hohlwandausführung ist hinter den Lichtschaltern oder Steckdosen so viel Platz gelassen worden, dass dort die notwendigen Kabelverbindungen positioniert werden können. Sind Reparaturen notwendig, schraubt man einfach den Schalter oder die Steckdose ab und verschließt sie hinterher wieder schadenfrei.

Beim Verlegen ist zu beachten, dass jede Abzweigdose eine maximal zulässige Zahl an Adern hat. Diese sollten nicht überschritten werden, um eine übermäßige Wärmeentwicklung in der Dose zu vermeiden.
Die zulässige Maximalzahl ist in der Regel in die Abzweigdose eingeprägt.

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