Abtapezieren

Der zweite Tag – das Chaos nimmt seinen Lauf.

Heute morgen kam wir erst gegen 9.30 Uhr in unserem Haus an. Dirk musste nochmals „kurz“auf die Arbeit – und ich hatte einen Termin auf der Bank. Wir gingen eigentlich nur in unsere neue Wohnung – um die Kinderzimmer auszumessen.

Kinder beim Abtapezieren
Kinder beim Abtapezieren
Heute früh hatten unsere Kinder endlich die Kinderzimmer aufgeteilt. Marcel würde das Zimmer geradeaus bekommen – Kai das rechts daneben.

Jetzt suchten wir nach Teppichböden für die beiden Zimmer – und nach einer Holzdecke für Kais Zimmer. Da an der Decke wohl keine Farbe oder sonst was wohl hält, haben wir uns auch für Kais Zimmer für eine Holzdecke entschieden – in einem superhellen Braunton. In Marcels Zimmer haben wir Gott sei Dank diese Problem nicht, da sind noch Platten an der Decke.
Nachdem wir endlich 150 € ausgegeben hatten, ging es in die Wohnung.Mittlerweile war es schon 11 Uhr. Dirk hatte gestern abend super Arbeit geleistet: Marcels Zimmer war zu 2/3 abtapeziert. Allerdings sonst nichts – sprich: die ganzen Tapeten lagen noch kreuz und quer auf dem Boden.Ich machte mich ans Aufräumen – Dirk stemmte Schlitze für Stromkabel in die Wand.
Endlich hatte ich Marcels Zimmer auf Vordermann…. konnte ich in Kais Zimmer weiter machen.Das war ein Staub … den Dirk da fabrizierte.

Sechs Säcke alte Tapeten schleppte ich die Treppen hinunter in den Keller – dort werden sie wohl den Flammen unseres Holzofens zum Opfer fallen.

Gegen Mittag holte ich die Kidies vom Kindergarten – nun durften sie helfen, weiter abtapezieren und selbstverständlich etwas essen und trinken. Dafür hatten die Beiden aber keine Zeit – viel zu abgekratzt wollten sie helfen. Als dann auch noch ihre Oma auftauchte, war das Chaos perfekt: jeder wollte der Oma doch als erster irgendetwas erzählen….

Nach 2 Stunden brachte ich die beiden Helfer lieber wieder in den Kindergarten – soviel Hilfe verträgt keiner auf Dauer. Den Nachmittag verbrachte ich mit abtapezieren in Marcels Zimmer (und bin immer noch nicht fertig) – Dirk schmierte die soeben geklopften Schlitze wieder zu. Natürlich hatte er vorher die Stromkabel darin verlegt.

Als ich die Kidies um halb fünf wieder holte, war ich schon fertig mit der Welt. Dafür waren meine beiden Helfer wieder überall. Hier ein wenig Tapete abzupfen – dort Papa beim zuschmieren der Schlitze helfen. Schnell einmal in den Hof saussen – und wieder hoch.

Sie waren nicht zu bremsen.

Daheim fielen sie mir fast um – fix und fertig. Helfen muss ganz schön anstengend sein.

Nach einem kleinen Abendessen fielen beide förmlich ins Bett.

Dirk ist wieder drüben – mir wieder genug Schmutz zum Aufräumen für morgen machen. Nein, ich bin ja froh … er hat gestern abend echt noch ganz schön was geleistet.

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