Absauganlagen

 
Bei der Bearbeitung von Werkstücken fallen in etlichen Fällen Späne aus dem Material, welches bearbeitet wird, als Abfall an.

Eine Absaugvorrichtung in Form einer handelsüblichen Absauganlage kann diese Abfälle fachgerecht auffangen und aus dem direkten Arbeitsbereich entfernen.

Das geschieht meist mit Luftströmen, welche kanalisiert die Werkstoffreste in entleerbaren Auffangbehältern sammeln.

Je nach Leistung der Absauganlage und ihrer Beschaffenheit werden auch anfallende Stäube sicher mit abgesaugt.
 

Die Leistung einer solchen Anlage wird in m³/h, also in abgesaugten Kubikmetern Luft pro Stunde angegeben, dieser Wert ist auch Vergleichsparameter beim Erwerb einer Absauganlage. Absauganlagen für die Metallverarbeitung haben einen vorwiegend industriellen Einsatzbereich. Geräte für die Holzbearbeitung finden auch im Heimwerkersektor Verwendung. 1.000 m³/h sind hier für eine ordentliche Entsorgung der Späne meist ausreichend, ab 2.000 m³/h redet der Handwerker von Profiqualität.

Form und Beschaffenheit, sowie Nennleistung einer solchen Absauganlage sollte dem Einsatzbereich angepasst sein. Das Hobeln breiter Hölzer verursacht größere und schwerere Späne, als beispielsweise die Bearbeitung von Latten oder Leisten. Von Belang sind hier auch die Luftstromführung und das Fassungsvermögen des Auffangbehälters.

Arbeitsunterbrechungen durch erforderliche Entleerungen in hoher Frequenz, beeinflusst die Effektivität bei der Holzbearbeitung negativ. Mit dem Service und der Wartung sollte sich der Hand- und Heimwerker eingehend befassen.

Die Atemluft im Arbeitsbereich wird durch den Einsatz einer gut installierten Absauganlage qualitativ verbessert, die Staubentwicklung reduziert.

Naturholzspäne können kompostiert oder verkauft werden, solche mit Kunstharzkontamination oder Lack- und Lasurresten sind nur bedingt recyclingfähig.

Für eine gute Luftzirkulation muss Sorge getragen werden, der Fachhändler berät hier gern.

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