WC-Rollenhalter

Unter einem WC-Rollenhalter wird die Vorrichtung verstanden, an der im Bad oder WC das Toilettenpapier befestigt wird. Der klassische Rollenhalter für den privaten Gebrauch besteht aus einem Bügel, der an einer Seite offen ist, so dass das die Rolle an dieser Seite aufgesteckt werden kann.
 
Dieses, meist verchromte Modell wird häufig mit einer Schutzklappe angeboten, die das Abreissen des Papiers an der Perforation erleichtern soll. WC-Rollenhalter können entweder an der Wand befestigt werden oder beim Bau des Badezimmers direkt in die Wand eingebaut werden. Der Handel bietet hier neben verschiedenen Farben die unterschiedlichsten Ausführungen aus Chrom, Kunststoff, Porzellan oder Edelstahl.

© Rainer Sturm / PIXELIO
© Rainer Sturm / PIXELIO

 
Neben dem klassischen Modell setzen sich mittlerweile immer mehr bodenstehende WC-Garnituren durch, die über eine zusätzliche Befestigung für die Toilettenbürste verfügen.
 
Für sehr kleine Räumlichkeiten sind platzsparende WC-Rollenhalter gut geeignet, die auf dem Boden stehen. Mehrere Toilettenpapierrollen können bei diesem Modell auf einen langen Stab aufgesteckt werden, so dass sich der Papiervorrat gleich „vor Ort“ befindet.
 
Modelle der achtziger und neuziger Jahre, die über ein integriertes Radio verfügten, haben sich in Deutschland nur sehr wenig durchgesetzt.

UV Lampe

Die UV Lampe wird mittlerweile in zahlreichen Gebieten angewandt.
 
Die Buchstaben „UV“ stehen als Abkürzung für die Bezeichnung „ultraviolett“. Im privaten Bereich werden UV Lampen häufig als Schwarzlicht eingesetzt, die wohl jeder aus Diskotheken kennt.
 
Der Spektralbereich der UV Lampe macht im speziellen fluoreszierende Stoffe sichtbar, die ohne den Einsatz einer UV Lampe für das menschliche Auge unsichtbar wären. Ebenfalls wird Schwarzlicht zur Überprüfung von Geldscheinen verwendet, weil die wichtigen Sicherheitsmerkmale auf den Geldscheinen mittels Schwarzlicht sichtbar gemacht werden. Da UV-Strahlen sehr schädlich für das Augenlicht sind, verfügen die im privaten Bereich eingesetzten Lampen lediglich über eine sehr geringe UV-Strahlung.
 
In der Druckindustrie wird UV Licht im Bereich verschiedener Drucktechniken, wie beispielsweise dem Siebdruck, eingesetzt. In der Farbindustrie werden UV Lampen zur unterstützenden Härtung von lösemittelfreien Farben, Lacken und Klebstoffen, verwendet.
 
Die Möbelindustrie profitiert somit von der UV Lampe, da auf die Verwendung von chemischen Lösemitteln verzichtet werden kann und auf UV-Wasserlacke zurück gegriffen werden kann.

© Alexander Hauk / PIXELIO
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Um den Trocknungsprozess von Nagellack zu beschleunigen, finden UV Lampen auch in Nagelstudios Verwendung.
Aber auch da, wo man es nicht vermuten würde, werden UV Lampen eingesetzt. So werden in Deutschland UV Lampen zur Reinigung des Trinkwassers verwendet. Die kommunalen Trinkwassergesellschaften nutzen das Licht, um das Wasser zu desinfizieren. Durch die ultraviolette Strahlung lässt sich ein neutraler Geschmack erzeugen, wie wir ihn von unserem Trinkwasser kennen. In vielen Ländern schmeckt das Trinkwasser deutlich nach Chlor, was darauf zurückzuführen ist, dass keine UV Lampen zum Einsatz kamen.
 
In UV Lampen kann sowohl UV-A-, UV-B- als auch UV-C-Strahlung vorhanden sein. Wie stark die Strahlung ist und der Anwendungsbereich der Lampe, wird in der Regel auf der Verpackung angegeben. Die in der Industrie üblichen UV Lampen werden nicht an Privatpersonen abgegeben, da die Verletzungsgefahr für Haut und Augen zu groß wäre.
Auch im medizinischen Bereich werden UV Lampen schon seit vielen Jahren eingesetzt. Bei der Behandlung von Hauterkrankungen, wie zum Beispiel der Schuppenflechte, kann das ultraviolette Licht schon längst gute Erfolge vorweisen.
 
In nordischen Ländern leiden zahlreiche Menschen in den Wintermonaten unter Winterdepressionen, die auf den typischen Lichtmangel zurückzuführen sind. Im skandinavischen Raum werden deshalb häufig so genannte Lichtduschen verwendet, die eine Lichtstärke von rund 10.000 Lux erzeugen. Die Geräte verfügen über eine Milchglasscheibe, die für einen Teil der UV-Strahlen durchlässig ist und für ein besseres Wohlbefinden sorgen.

Parkett Versiegelung

Die Parkett Versiegelung bietet Schutz vor Schmutz und Beschädigungen durch äussere Einflüsse. Ausserdem wird selbst ein Jahrzehnte altes Parkett durch eine Versiegelung wieder ansehlich. Zu Beginn der Arbeit wird der Raum komplett ausgeräumt, so dass alle Flächen zugänglich und begehbar sind. Vor dem Versiegeln muss das Parkett mit einer Schleifmaschine abgeschliffen werden. Schleifmaschinen können in beinahe jedem Baumarkt oder Verleger ausgeliehen werden. Die Anschaffung von Staubmaske und Gehörschutz sollte selbstverständlich sein.
 
Als Grundregel sollte man sich merken, dass während der gesamten Arbeit am Parkett, Flüssigkeiten nichts im Raum zu suchen haben. Jeder Fleck, der durch Flüssigkeiten entstanden ist, wird für alle Zeiten auf dem Boden zu sehen sein.
Das Abschleifen erfolgt in mehreren Schritten, wobei zwischen den einzelnen Schleifgängen das Parkett gründlich von Staubpartikeln befreit werden sollte. Am besten verwendet man für diese Tätigkeit einen gut saugenden Staubsauger.

© Uli Carthäuser / PIXELIO
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Vor dem letzten Schleifgang sollte man sich das Parkett genauer ansehen und überprüfen, ob Risse, Fugen oder Beschädigungen im Parkett zu sehen sind. Sollte es nötig sein, wird Parkett-Fugenlösung, das mit Schleifstaub des vorletzten Schleifganges vermischt wurde, mit einem Spachtel auf die auszubessernden Stellen aufgetragen. Nach der Trocknungszeit von etwa 45 Minuten muss die Fugenmasse abgeschliffen werden. Hierzu wird sehr feines Schleifpapier verwendet. Anschließend sollte auf keinen Fall das Staubsaugen vergessen werden.
 
Die Parkett Versiegelung erfolgt in drei Schichten, einer Grundierung sowie einer Zwischen- und Endlackierung. Die erste Schicht des Versiegelungslackes wird mit einer Rolle oder einem Flächenstreicher aufgetragen. Hierbei sollte man darauf achten, dass man von der Lichtquelle wegarbeitet. So können fehlerhafte Stellen sofort erkannt und nachbearbeitet werden. Beim Auftragen des Lackes muss darauf geachtet werden, dass keine direkte Sonneneinstrahlung auf das Parkett fällt, da sich sonst Blasen bilden können. Die erste Versiegelung sollte am Besten über Nacht trocknen. Während der Trocknungszeit sollte man es tunlichst vermeiden, den Parkett-Fußboden zu betreten. Dies würde man bitter bereuen, da jeder Fußabdruck oder Ähnliches nicht mehr zu entfernen wären.
 
Am nächsten Tag, nach dem Trocknen der Versiegelung, ist es ratsam, einen Zwischenschliff mit einer Tellerschleifmaschine durchzuführen. Die Oberfläche des Parkettes wird nur ganz leicht angeschliffen. Hierfür wird ein feines Schleifpapier mit 120 er Körnung verwendet. Anschließend bitte nicht das Absaugen des Schleifstaubes vergessen. Nun kann mit der zweiten Versiegelungsschicht begonnen werden, bei der ebenso vorgegangen wird wie bei der ersten Schicht. Nach etwa 12 Stunden ist die zweite Versiegelungsschicht begehbar, vollständig belastbar ist das Parkett allerdings erst nach rund 14 Tagen. Bis dahin sollte man den Boden auch nicht reinigen.
 
Sollte der Parkett-Fußboden größeren Belastungen ausgestzt sein, ist es ratsam, eine dritte Schicht Endlackierung aufzutragen. Wegen der hohen Entzündungsgefahr sollte der gefüllte Staubbehälter der Schleifmaschine niemals im Haus aufbewahrt werden.
 
Für die Parkett Versiegelung stehen unterschiedliche Materialen im Handel zur Verfügung.
 
Hier kommen beispielsweise, wie beschrieben, Lacke in Frage. Zusätzlich gibt es jedoch auch Öl-Kunstharzversiegelungen, Polyurethan-Versiegelungen, Wachse oder Säurehärtende Versiegelungen. Hier sollten immer die Anwendungshinweise des Herstellers beachtet werden. Wegen ihres geringen Anteils an Lösungsmitteln gelten Öl, Wachs und Wasserlacke als gute Alternative zur Lack-Versiegelung.

Kunststofffenster

Kunststofffenster werden aus PVC oder Polyurethan (PU) hergestellt und gelten als Alternative zu Holzfenstern oder Fenstern aus Aluminium. Aufgrund der heutigen Verwendung von Isolierglas bieten moderne Kunststofffenster einen hohen Wärmeschutz und sind im Handel in der Regel preisgünstiger als Holzfenster.
 
Neben ihrer wärmedämmenden Eigenschaften verfügen Kunststofffenster über einen hohen Schallschutz. Im Rahmen befindet sich ein Metallhohlkern, der mit einer Hartschaumschicht ummantelt ist und für die Dämmung verantwortlich ist. Bei Kunststoff Fenstern wird zwischen dem Ein- und Mehrkammersystem unterschieden. Da sich bei Einkammersystemen lediglich eine Luftschicht zwischen den Profilwänden befindet, ist die Wärmedämmung bei diesen Fenstern wesentlich schlechter. Im Gegensatz hierzu finden sich in Mehrkammersystemen gleich mehrere Luftschichten.
 
Kunststoff Fenster können aufgrund ihres leicht zu formenden Materials in allen erdenklichen Größen und Formen hergestellt werden, weshalb Rundbögen oder Sprossenfenster problemlos angefertigt werden können. Auch wenn Kunststofffenster am häufigsten in der Farbe weiß zu finden sind, werden sie in vielen anderen gängigen Farben sowie im Holzdekor, produziert. Sie verfügen über eine lange Lebensdauer und benötigen keine spezielle Pflege.
 
Besonders vorteilhaft ist die Tatsache, dass Kunststoffenster niemals nachgestrichen werden müssen, so wie es bei Holzfenstern nach einigen Jahren der Fall ist. Das Material der Fenster ist beständig gegen Korrosion und Umwelteinflüsse. Allerdings muss beachtet werden, dass es bei dunklen Kunststofffenstern durch starke Sonneneinstrahlung zu Verfärbungen kommen kann, die bei weißen Fenstern jedoch nicht auftritt.
 
Ein weiterer Vorteil von Kunststofffenstern ist, dass sie sehr leicht zu reinigen sind und keine weiteren Pflegemaßnahmen, wie beispielsweise eine Konservierung, ergriffen werden müssen.

Kredit für den Hauskauf

Der Kauf eines Hauses ist für viele Familien eines der erstrebenswertesten Ziele. Doch dieses Vorhaben ist auch eine Entscheidung von größter Tragweite. Denn der große Traum wird über Jahrzehnte hinweg bezahlt. Bis die vier Wände wirklich die eigenen sind, gehen nicht selten mehr als 25 Jahre ins Land. Daher gilt es, die eigene finanzielle Leistungsfähigkeit genau zu kennen, um nicht mit einem teuren Kredit Schiffbruch zu erleiden.

Eigenkapital und finanzielle Belastbarkeit

Ein wesentlicher Faktor bei der Ausarbeitung der Rahmenbedingungen eines Kredites für den Hauskauf ist das Eigenkapital. Wer frühzeitig Eigenkapital für einen solchen Zweck bilden möchte, sollte eine sichere Anlageform wie etwa einen Bausparvertrag, Festgeld oder Sparpläne nutzen. Bei der Ermittlung des tatsächlich vorhandenen Eigenkapitals werden alle finanziellen Mittel zusammengezählt. Dazu gehören Aktienwerte und Sparguthaben, jedoch auch Edelmetalle und bereits vorhandene Immobilien.

 
Ein weiterer Faktor ist die finanzielle Belastbarkeit. Sie soll die Frage beantworten, wie viel Kredit für den Hauskauf man

© S.Hofschlaeger / Pixelio
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sich überhaupt leisten kann. Dazu sind zunächst die monatlichen Nettoeinnahmen der Familie zu bestimmen. Von diesen werden alle laufenden Kosten abgezogen. Dazu zählen neben den Verpflegungskosten auch Kosten für Reinigung und Körperpflege, Telefon und Strom, sämtliche Versicherungsbeiträge und sonstige Kreditraten sowie eine monatliche Rücklage. Die Summe dieser Rechnung gibt die Obergrenze für die monatliche Tilgungsrate an.

Der Kredit
Sind maximale Belastbarkeit und Eigenkapital ermittelt, so müssen verschiedene Kreditangebote eingeholt werden. Längst sind dabei die Konditionen nicht so unverhandelbar, wie mancher Bankangestellte den Kunden glauben lassen möchte. Gerade eine stattliche Summe an Eigenkapital verbessert die Verhandlungsposition des Kunden. Grundsätzlich hat der Kunde die Möglichkeit zwischen drei verschiedenen Kreditarten

Annuitätendarlehen

Das Annuitätendarlehen ist die wohl am häufigsten in Anspruch genommene Form der Hausfinanzierung. Es wird in der Regel von jeder Hausbank angeboten. Beim Annuitätendarlehen bestehen die monatlichen Raten aus einem Anteil Zinsen und einem Anteil Tilgung. Zunächst ist der Zinsanteil noch deutlich höher als der Tilgungsanteil. Diese Gewichtung verschiebt sich jedoch im Laufe der Jahre, wenn für den immer kleiner werdenden Restkredit die Zinssummen immer niedriger werden. Der Zinssatz wird für eine bestimmte Zeit festgeschrieben. Läuft diese Zinsbindungsfrist aus, so muss der Kreditnehmer die Konditionen neu verhandeln. In der Regel ist ein Annuitätendarlehen nach 25 bis 30 Jahren abbezahlt.

Versicherungsdarlehen
Ein Versicherungsdarlehen wird von großen Versicherungsgesellschaften angeboten und ist ein so genanntes endfälliges Darlehen. Der Kreditnehmer zahlt Monat für Monat lediglich die für das Darlehen fälligen Zinsen, eine Tilgung erfolgt zunächst nicht. Parallel schließt er mit der Versicherungsgesellschaft einen Vertrag über eine Kapitallebensversicherung ab, in die er monatlich einzahlt. Die Lebensversicherung ist im besten Falle so konstruiert, dass ihr Wert innerhalb einer bestimmten Zeit – meist sind es etwa 25 Jahre – die Summe des aufgenommenen Kredites erreicht. In diesem Fall wird der Kredit auf einen Schlag zurückgezahlt.

Fremdwährungsdarlehen
Die dritte Kreditmöglichkeit – das Fremdwährungsdarlehen – ist in Deutschland noch nicht sehr verbreitet. Hier wird die Kreditsumme in einer Fremdwährung aufgenommen. Der dahinter stehende Gedanke sind die Zinsvorteile, welche die Fremdwährung bietet. Diese Darlehensform beinhaltet jedoch das Risiko einer für den Kreditnehmer ungünstigen Kursentwicklung. Möglicherweise erstarkt die Fremdwährung und der Kreditnehmer muss deutlich mehr Euro in die Hand nehmen um sein Darlehen zu tilgen. Oft werden Fremdwährungsdarlehen als endfällige Darlehen gewährt. Ähnlich wie bei einem Versicherungsdarlehen zahlt der Kunde in einen Sparplan ein, um letztlich den Kredit auf einen Schlag zurückzuzahlen.

Klettband selbstklebend

Selbstklebendes Klettband besteht aus zwei Nylonstreifen, von denen ein Streifen mit unzähligen Kletthaken versehen ist und sich am zweiten Streifen winzige Schlaufen befinden. Die Widerhaken des Klettbandes verhindern, dass sich die Streifen voneinander lösen. An der Unterseite des Bandes befindet sich ein Klebestreifen, der dafür sorgt, dass die Klettbänder sich nicht vom Untergrund ablösen.
 
Selbstklebendes Klettband ist im Handel in verschiedenen Stärken und Breiten erhältlich, so dass es in den unterschiedlichsten Bereichen einsetzbar ist. Für Standard-Klettbänder wird ein so genanntes Haken- sowie ein Flauschband verwendet, die sich bis zu 10.000 Mal öffnen und schließen lassen. Im häuslichen Bereich werden selbstklebende Klettbänder gerne verwendet, um Dekorationsartikel zu befestigen oder Gardinen zu fixieren.
 
Um einen optimalen Halt des Klebestreifens zu gewährleisten, sollte die Klebefläche sauber, trocken und vor allem fettfrei sein. Durch ein kräftiges und gleichmäßiges Andrücken erhält das selbstklebende Klettband seine Festigkeit. Allerdings sollte es nicht sofort nach der Befestigung belastet werden, sondern zunächst einige Stunden abgewartet werden.
 
Klettbänder, die großen Belastungen standhalten müssen, bestehen aus einem so genannten Pilzband und einem Velourband und lassen sich etwa 100 Mal öffnen und schließen. Diese stark haftenden Klettbänder leisten beim Verlegen von Teppichböden eine große Hilfestellung. Bedarfsweise kann der Teppich wieder vom Klebeband gelöst werden, ohne dass ein neues Klettband verwendet werden muss.

Infrarot Wärmekabine

Die Infrarot Wärmekabine wird als natürliche Energiequelle bezeichnet und bietet eine perfekte Alternative zur klassischen Sauna. Durch die Infrarotstrahler wird Tiefenwärme erzeugt, die von den Anwendern als sehr angenehm empfunden wird.
 
Die Infrarotbestrahlung entspricht weitesgehend der Einstrahlung durch die Sonne, wobei jedoch die schädigenden Einflüsse der UV-Strahlung entfallen.
 
Die Infrarotstrahlen werden über Punkt- oder Flächenstrahler abgegeben, die in die obersten Hautschichten eindringen und den Körper von innen heraus erhitzen. Im Gegensatz zur klassischen Sauna, die eine Temperatur zwischen 70 und 110°C erreicht, entwickelt die Infrarot Wärmekabine lediglich eine Temperatur zwischen 40 und 60°C.
 
Gegenüber der klassischen Sauna verfügt die Infrarot Wärmekabine besonders über den Vorteil, dass sie extrem platzsparend ist und praktisch in jedem Raum des Hauses aufgestellt werden kann. Kleine Infrarot Wärmekabinen für 1-2 Personen umfassen lediglich Maße von etwa 1,10 x 1,10 Meter. Innenseitig sind die Kabinen mit Holz und einer Sitzbank ausgestattet. Die Infrarot-Wärmekabine entwickelt selbst keine Feuchtigkeit und kann direkt an einer handelsüblichen Steckdose angeschlossen werden.
 
Die Aufenthaltsdauer in einer Infrarot Wärmekabine liegt, je nach Infrarotsystem, zwischen 15 Minuten und einer Stunde. Durch die Wärme werden die Durchblutung, der Stoffwechsel sowie der Kreislauf angeregt. Für Personen, die unter chronischen Gelenkschmerzen, Rücken- und Muskelschmerzen oder rheumatischen Erkrankungen leiden, sind Aufenthalte in der Infrarot Wärmekabine besonders gut geeignet, da die Beschwerden durch die wohlige Wärme gelindert werden können.

Halogen Deckenleuchte

Die Halogen Deckenleuchte spendet brillantes Licht, das sehr natürlich und farbecht ist. Gegenüber einer normalen Glühlampe hat die Halogen Leuchte eine wesentlich höhere Lichtausbeute, weshalb sie sowohl im privaten als auch im öffentlichen Bereich gerne eingesetzt wird.
 
Halogen Lampen verfügen über eine bis zu fünfmal höhere Lebensdauer als Glühlampen. Die Halogen Deckenleuchte ist sehr vielseitig und kann in jedem Raum des Hauses eingesetzt werden, da ihre Helligkeit gedimmt werden kann.

 
Sie kann im Arbeitszimmer zum Einsatz kommen, wenn man für seine Arbeit besonders viel Helligkeit benötigt. In den Abendstunden sorgen sie für Gemütlichkeit, wenn man sich Ruhe und Entspannung gönnen möchte. Halogen Deckenleuchten sind in zahlreichen Ausführungen im Handel erhältlich.
 

© manwalk / PIXELIO
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Ob als Punktstrahler, der ideales Licht spendet, wenn man beispielsweise einen Gegenstand im Raum hervorheben möchte oder aber als Leselampe. Sehr beliebt sind auch Deckenfluter, die dem Raum eine angenehme Atmosphäre verleihen. Bei Halogen Lampen wird zwischen Hochvolthalogenlampen und Niedervolthalogenlampen unterschieden.
 
Hochvolthalogenlampen können mit der normalen 230 Volt Netzspannung betrieben werden und können somit gegen normale Glühlampen ausgetauscht werden. Ihr größter Vorteil liegt in ihrer langen Lebensdauer, die bei mindestens 2000 Betriebsstunden liegt. Die Lichtausbeute nimmt während dieser nicht ab.
 
Für die Verwendung von Niedervolthalogenlampen ist ein Transformator nötig, der die Spannung auf 6, 12 oder 24 Volt reduziert. Gegenüber der Hochvolthalogenlampe ist ihre Lebensdauer etwa doppelt so hoch, gegenüber einer Glühbirne sogar bis zu viermal so hoch. Niedervolthalogenlampen besitzen kein normales Edison-Gewinde, wie es bei der Hochvolthalogenlampe der Fall ist. Ihre zwei Drahtstifte müssen geklemmt und verschraubt werden. Sowohl Hochvolthalogenleuchten als auch Niedervolthalogenleuchten können gedimmt werden, sofern sie über Reflektoren verfügen.
 
Durch das Dimmen verlängert sich die Lebensdauer von Halogen Leuchten zusätzlich.
 
Außerdem wirkt sich der Einsatz eines Dimmers auf den Stromverbrauch aus. Wird weniger Licht benötigt, lohnt es sich, den Dimmer herunter zu regeln.

Günstige Hausratversicherung

Die Hausratversicherung übernimmt Schäden, die im Haushalt durch Feuer, Einbruch, Diebstahl, Leitungswasser, Sturm, Hagel, Blitzschlag und Explosion entstehen können.
 
Zum versicherten Hausrat gehören Einrichtungsgegenstände wie Möbel, Teppiche, Haushaltsgeräte und Gardinen, aber auch Elektrogeräte wie der Fernseher, Computer oder die Stereoanlage. Ebenso gehören Kleidungsstücke, Küchenutensilien, Nahrungsmittelvorräte, Bücher sowie Dekorationsgegenstände zum Hausrat.
 
Bei Abschluss einer Hausratversicherung sollte die Versicherungssumme unbedingt korrekt festgelegt werden. Wenn der Wert der Wohnungseinrichtung als zu niedrig geschätzt wird und nicht mit der vereinbarten Versicherungssumme deckt, spricht man von einer Unterversicherung. Da die Schäden am Hausrat zum Neuwert ersetzt werden, sollte die Kalkulation immer großzügig erfolgen. Auch sollte die Versicherungspolice in regelmäßigen Abständen überprüft werden, da im Laufe der Jahre die Wohnungseinrichtung erneuert wird und möglicher Weise um wertvollere Gegenstände ergänzt wird, die im ungünstigsten Fall nicht versichert wären.

© S.Hofschlaeger / Pixelio
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Die Kosten für eine Hausratversicherung werden in erster Linie durch den Umfang der Leistungen bestimmt, wobei die Beiträge proportional zur Versicherungssumme steigen.
 
Außerdem variieren die Preise für eine Hausratversicherung in den unterschiedlichen Regionen und sind zudem abhängig vom Versichererungsunternehmen. Je weniger Einwohner die Wohngegend hat, desto günstiger ist der Versicherungsbeitrag. Prämienunterschiede von bis zu 100% oder mehr sind heute keine Seltenheit mehr. Somit ist es möglich, dass für die Versicherungssumme bei den gleichen Konditionen bei einem Unternehmen knapp 100 Euro anfallen können, bei einem anderen Unternehmen wiederum 300 Euro.
 
Deshalb ist es vor Abschluss einer Hausratversicherung empfehlenswert, die Konditionen der Versicherungen zu vergleichen. Im Internet gibt es verschiedene Vergleichsrechner, die dabei behilflich sind, eine günstige Hausratversicherung zu ermitteln. Nach Eingabe des Geburtsdatums, der Größe der Wohnung, der Bauart der Wohnung, der Wertschätzung der Einrichtung und einigen anderen Angaben, schlägt der Vergleichsrechner innerhalb kurzer Zeit eine günstige Hausratversicherung vor.