Zentralheizung

Eine Zentralheizung ist, wie der Name vermuten lässt, eine an zentraler Stelle im Haus befindliche Heizung. Alle Räume des Hauses werden von dieser Stelle aus beheizt.In einem Heizkessel wird über einen Wärmetauscher Wasser erwärmt, welches über Rohrleitungen, zu den in den Räumen installierten Heizkörpern, geleitet wird.

Eine solche Heizanlage kann mit verschiedenen Brennstoffen befeuert werden.

In Frage kommen Öl, Gas, Kohle, Holz, Holzschnitzel, Pellets, Biogas und pflanzliche Öle. Auch Getreide als Brennstoff wird geprüft. Allerdings ist das letztgenannte Material nur unter bestimmten Voraussetzungen einsetzbar. Das Korn muss frei von Stroh und Halmresten sein. Außerdem darf es nicht mit Chlor oder Kalium gedüngt sein, weil es sonst zur Korrosion am Brenner kommt.

In jüngster Zeit kommen immer mehr Systeme zum Einsatz, die Holzpellets als Brennmaterial einsetzen.
Zum augenblicklichen Zeitpunkt eine kostengünstige Variante.

Unterbeton

Als Unterbeton wird der erste raue Beton bezeichnet, der in einem Bauwerk vergossen wird. Bei Einfamilienhäusern ist dies in der Regel die Bodenplatte. Bei diesem Beton werden keine hohen Anforderungen an die Glättung gestellt. Er muss lediglich waagerecht und ordnungsgemäß verdichtet sein. Selbstverständlich muss er auch, die für das Bauwerk benötigte Tragfähigkeit, aufweisen. Auf ihn wird später die Trittschalldämmung gebracht, und auf dieser wiederum der fertige Estrich, auf den der Bodenbelag kommt.

Trittschalldämmung

Eine Trittschalldämmung soll, wie der Name schon sagt, verhindern, dass sich das Geräusch von Schritten ungehindert im Gebäude ausbreitet. Dies wird durch so genannte Entkopplung erreicht.

Im Klartext bedeutet dies, dass zwischen die schallleitenden Bauteile eine Dämpfungsschicht gebracht wird.
Diese Schicht kann aus unterschiedlichen Materialien bestehen, wie Holz, Polysterolschaum, Mineralwolle oder Kork.

Es sollten auch so wenig feste Verbindungen wie möglich, zwischen den einzelnen Schichten des Fußbodens bestehen. Das heißt, die Verwendung von Nägeln und Schrauben sollte sich auf das absolut notwendige Minimum beschränken.

Ebenso vermindert man den Trittschall dadurch, dass man die Masse der Fußbodenbeläge erhöht. Auf diese Weise schwingen sie nicht so leicht und die Übertragung von Schall wird vermindert.

In Holzhäusern wird die Trittschalldämmung dadurch verbessert, dass Bodenbeläge schwimmend auf der Trittschalldämmung aus Mineralfaser verlegt werden. Sie haben keinen direkten Kontakt zu den Wänden und zum Fußboden des Hauses.

Stürze – Türstürze – Fensterstürze

Stürze kommen am Bau überall dort zum Einsatz, wo Türen, Fenster oder andere Öffnungen im Mauerwerk benötigt werden.

Normalerweise trägt sich eine errichtete Wand von selbst. Wird jetzt für eine Tür oder ein Fenster eine Öffnung gelassen, hängt das darüber liegende Mauerwerk praktisch frei in der Luft. Der Tür- oder Fensterrahmen hätte nicht genügend Stützkraft, um diese Last aufzufangen. Deshalb legt man Träger über die Öffnungen, die dies übernehmen. Diese Träger nennt man Sturz.

Stürze sind aus den unterschiedlichsten Materialien gefertigt. Es gibt sie aus Stahl, Stahlbeton, Holz oder mithilfe eines speziellen Mauerverbandes auch gemauert.

Gewöhnlich werden Stürze schon während der Bauphase mit verbaut. Nun kann es aber nötig werden, z.B. wenn man ein Fenster verbreitern möchte, dass ein neuer Sturz eingesetzt werden muss. Hierbei wird es nötig, die Zimmerdecke mit Balken und Streben ab zu stützen, um zu verhindern, dass diese herunter bricht. Am Besten nimmt man dicke Bohlen und drückt diese mittels Stützen an die Raumdecke. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass die Zimmerdecke auf ihrer gesamten Breite optimal abgestüzt ist.

Bei der Dimensionierung der Balken ist „mehr“ besser. Das soll heißen, dass man lieber zu starke Streben errichtet, als zu schwache. Wenn man unsicher ist, sollte man auf jeden Fall einen Baufachmann zu Rate ziehen, da diese Arbeit durch Laien besser nicht ausgeführt werden.