Hausfinanzierung – erste Überlegungen

Der Weg zum Eigenheim

Für zahlreiche Familien bedeutet es sehr viel, ein eigens Haus zu besitzen. Besonders wichtig ist es für junge Familien, die gerade erst ihren Nachwuchs bekommen haben. Dann kann es schnell dazu kommen, dass die gemietete Wohnung zu klein wird. Nun muss ein eigenes Haus her, welches genug Platz für die Familie bietet. Doch der Weg zum Eigenheim ist in manchen Fällen sehr steinig und lang.

Im Vordergrund stehen die finanziellen Mittel. Zahlreiche Familien verfügen nicht über ausreichende Finanzmittel, um sich ein Eigenheim leisten zu können. Ihnen steht der Weg zur Bank bevor. Hier müssen sie ein Darlehen beantragen. Bevor jedoch von der Bank ein Darlehen genehmigt wird, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Der oder die Darlehensnehmer müssen über ein festes Einkommen verfügen, sodass sie in der Lage sind, die monatliche Tilgung zu zahlen. Außerdem müssen die Darlehensnehmer nachweisen können, dass sie eine entsprechende Kreditwürdigkeit vorweisen können. Dies wird unter anderem durch eine Selbstauskunft der Schufa gewährleistet. Da es sich bei einem Darlehen für das eigene Haus in der Regel um eine sehr hohe Darlehenssumme handelt, verlangt der Darlehensgeber in den meisten Fällen auch Sicherheiten. In erster Linie gilt das zu kaufende oder zu errichtende Haus als Sicherheit. Auch ein Bürge kann eingesetzt werden, der bei Zahlungsunfähigkeit der Darlehensnehmer die Zahlungen übernimmt.

Sind die finanziellen Mittel geklärt wartet die nächste Herausforderung auf die neuen Hausbesitzer. Es muss entweder ein geeignetes Grundstück gefunden werden, auf welchem das gewünschte Haus gebaut werden kann, oder das gewünschte Haus muss gefunden werden. Sind auch diese Dinge geregelt, steht dem Bau bzw. dem Einzug in das fertige Haus nichts mehr im Weg.

Haussanierung

Haussanierung

Wer sich dazu entscheidet, ein bestehendes Haus zu kaufen, sieht sich in der Regel einer großen Herausforderung gegenüber. Schon im Vorfeld müssen gewisse Aspekte bedacht werden. Wichtig sind vor allem der Zustand des Hauses und die Höhe der finanziellen Mittel, die für die Anschaffung und für die eventuelle Sanierung anfallen.

Um den Zustand des Hauses bestimmen zu können, empfiehlt sich eine Hausbegehung. Am sichersten ist es, wenn ein Fachmann anwesend ist, der zum Beispiel feuchte Wände, Schimmel oder sonstige Baumängel durch ein geschultes Auge feststellen kann. So können böse Überraschungen schon vor dem Kauf ausgeschlossen werden. Außerdem ist auf bestimmte Voraussetzungen zu achten. Hierzu gehört zum Beispiel, ob die Fenster und Türen erneuert werden müssen, ob eine Heizung im Haus eingebaut ist oder ob diese nachgerüstet werden muss und ob das Haus an die Kanalisation und Wasserversorgung angeschlossen ist. Auch das Dach und der Keller sollte bei der Begehung genau in Augenschein genommen werden. Weist das Dach bzw. der Dachstuhl größere Mängel auf, kann es sein, dass das Dach komplett erneuert werden muss. Dies verursacht hohe Kosten, die in so manchem Budget nicht enthalten sind. Im Kellergeschoss ist darauf zu achten, dass die Wände nicht feucht sind. Tritt Feuchtigkeit aus dem Erdreich in die Grundmauern des Hauses ein, bedarf dieses einer sehr teuren Sanierung. Das Erdreich um das Haus herum muss aufwendig ausgeschachtet und die Mauern versiegelt werden.

Diese und viele andere Aspekte sollten bei der Entscheidung zum Kauf eines fertigen Hauses eine besondere Rolle spielen. Ist der Kaufpreis des Hauses nicht sehr hoch, lässt dies schon einige Mängel vermuten. Sicherlich ist es die eigene Entscheidung des Einzelnen, ob er Mängel des Hauses für einen günstigeren Kaufpreis in Kauf nimmt und diese dann mit dem eingesparten Geld beseitigen lässt.

Planung des Eigenheims

Die Planung des Eigenheimbaus

Wenn sich eine Familie dazu entschließt, ein eigenes Haus zu bauen, steht diese Familie vor einer Reihe von zahlreichen und vor allem wichtigen Entscheidungen. Schließlich sollte dieses Haus nicht nur für ein paar Jahre das Zuhause dieser Familie sein.

Als erstes sollte geklärt werden, welche Form und wie viele Räume das Haus haben soll. Dafür ist die Anzahl der im Haushalt lebenden Personen von Bedeutung. Denn danach richten sich die Anzahl der benötigten Zimmer und die Größe des Hauses. So würde zum Beispiel ein Haus im Bungalow-Stil auf einer Etage für einen Drei-Personen-Haushalt ausreichend sein. Eine achtköpfige Familie hingegen benötigt schon etwas mehr Platz.

Für Unentschlossene werden zahlreiche Möglichkeiten geboten, die eine Entscheidung vereinfachen. Eine Möglichkeit ist zum Beispiel ein Musterhaus. Über Standorte von Musterhäusern kann man sich ausreichend im Internet informieren. In der Regel sind jedoch Siedlungen mit Musterhäusern in der Nähe von Großstädten zu finden. Unter einem Musterhaus versteht man ein fertiges und komplett eingerichtetes Haus, welches als Anschauungsobjekt dient. In einem solchen Haus kann die Familie, die ein Haus plant, Informationen über Gestaltungsmöglichkeiten einholen. Außerdem kann man sich hierbei über verschiedene Baustile informieren, wie zum Beispiel ein Fertighaus, ein Holzhaus oder ein Ökohaus.

Nachdem die Entscheidung auf einen bestimmten Stil und die gewünschten Gestaltungsmöglichkeiten getroffen ist, geht es an die eigentliche Planung des Hauses. Hiermit kann ein Generalunternehmen beauftragt werden. Dieses Unternehmen plant den Bau und die Fertigstellung nach den Wünschen und Ansprüchen des Kunden. Es übernimmt weiterhin die Organisation der benötigten Materialien, der zu beauftragenden und ausführenden Unternehmen und die Fertigstellung bis hin zur Schlüsselübergabe.

Verbundfenster

Verbundfenster stellen bei der Auswahl von Fenstern immer die erste Wahl dar.

Ihre Einsatzmöglichkeiten sind außerordentlich vielseitig.

Die Wärmedämm- und Schallschutzeigenschaften sind hervorragend.

Grundsätzlich bestehen Verbundfenster aus mindestens zwei Scheiben, die mittels eines Scharniers klappbar miteinander verbunden sind. Daher auch der Name.

Es gibt diese Fenster in einer Zwei- oder Dreischeibenvariante.

Bei der Dreiglasausführung sind zwei Scheiben fest miteinander verbunden, der dritte Flügel ist klappbar.

Die fest verbundenen Scheiben befinden sich in der Regel an der Außenseite.

Der Rahmen dieser Fenster besteht aus Holz, Kunststoff oder Aluminium, oder einer Kombination dieser drei Materialien. Es gibt zum Beispiel Fenster, die vollständig aus Holz bestehen und auf der Außenseite mit Aluminium beschlagen sind. Solche Fenster sind extrem witterungsbeständig.

Zwischen den klappbaren Fensterflügeln lässt sich als Sichtschutz und Sonnenschutz eine Jalousie anbringen.

Verbundglasfenster können durch ihre Vielseitigkeit an fast jede Umgebung angepasst werden und sind sehr wartungsarm.