Werkraum einrichten

Den Werkraum einrichten – eine Tätigkeit, der wohl nur ein Mann etwas gutes abgewinnen kann.

Dirk war gestern wieder 3 – 4 Stunden im Keller verschwunden, um seinen Werkraum einzurichten.

Nicht, daß ich es nicht auch gut finden würde, endlich alle Werkzeug, Nägel, Schrauben und Geräte auf einen Platz zu haben. Aber wie kann so etwas Spaß machen? 😉

Ich bin froh, das Dirk da so einen Elan ans Werk legt.

Sogar unser Keller schaut schon – fast – aufgeräumt aus.

Unterbau für die Holzdecke

Dirk werkelt seit ca. einer Woche immer wieder abends an unserer Holzdecke rum.

Der Unterbau im Eßzimmer ist schon fertig – im ersten Teil des Wohnzimmer hängt schon die Unterkonstruktion.

Freue mich schon total auf die Holzdecke. Endlich wird unser Wohnzimmer auch nach Wohnzimmer ausschauen.

Klaro, wenn man das nach der Arbeit macht (und bald darauf die Kinder ins Betten müssen) gehen immer nur ein paar Latten. Aber auch Kleinvieh macht Mist.

Außerdem hat Katharina den einen Raum in unserer Einliegerwohnung neu gestrichen – schaut echt schick aus.

Mein Büro ist auch in die Einliegerwohnung gezogen – endlich kann ich in Ruhe arbeiten und muß mir nicht wieder einen Platz zwischen Kais Spielzeug erarbeiten.

Es ist wirklich wunderschön hier – endlich sind wir zuhause!

Arbeit, Arbeit überall

Wenn ich daran denke, daß wir letztes Jahr noch gefiebert haben, endlich ins Haus zu dürfen und jetzt wohnen wir schon darin.

Es ist alles wie ein wunderschöner Traum.

Klaro, sind immer noch einige Stellen nicht fertig. Aber es wird – mit jedem Monat ist wieder irgendeine Ecke fertig.

Dirk richtet sich im Keller eine richtige Werkraum ein. Unsere Einliegerwohnung nimmt auch gestalt an.

Ich denke, vorerst werde ich dort mit meinem Büro einziehen. Sitze ja immer noch in Kais Zimmer und das ist nicht unbedingt die beste Lösung.

Vorher mußte Dirk in der Einliegerwohnung aber noch die Küche neu fliessen und einige Kleinigkeiten reparieren. Mal schauen, bis wann er fertig ist.

Dirk ist mittlerweile echt überarbeitet. Wir haben ja den ganzen Winter mit Holz geschürrt… und das mußten wir ja auch noch machen. Jeden Samstag haben wir Holz gesägt und gehackt. Zwischendurch hat Dirk dann noch seine Werkstatt eingerichtet, in der Wohnung kleiner Sachen gerichtet und in der Einliegerwohnung angefangen zu renovieren.

Im Hof blühen schon die Schneeglöckchen. Schaut echt toll aus. Schnee hatten wir diesen Winter eigentlich nicht. Zwei Tage mal – zum Schneemann bauen hats gerade einmal gereicht.

Hauskauf – was ist wichtig?

Ich war endgültig begeistert, als wir „unsere“ Bar sahen – das Haus war vor einigen Jahren einmal ein Gasthaus gewesen – und der Schankraum stand noch.

Meine eigene Bar – der Gedanke gefiel mir immer besser.

Wir fuhren aufgewühlt heim.

Dann rief ich unseren Freund an – bat ihn um eine zweite Besichtigung …. die fand am nächsten Tag statt …. er fand keinen einzigen Fehler.

Ok, die Heizung ist uralt – und das Haus mit über 250 qm  gross … aber ansonsten top.

Dirk und ich fuhren zu unserem Bankmenschen – sagten ihm, wenn er noch 10.000 € runterginge (wegen der Heizung) – würden wir das Haus nehmen.

Dann gingen wir einen Kaffee trinken – und liesen unseren Bankmenschen mit dem Nochbesitzer verhandeln.

Als wir nach 30 Minuten wiederkamen, hatte er den guten Herrn um 9.500 € runtergehandelt – an den 500 € sollte es dann auch nicht mehr scheitern.

Jetzt wurde es Eng, wir hatten ja mittlerweile schon Donnerstag den 28.12.2005 – noch 24 Stunden, dann gab es keine Eigenheimzulage mehr.

Sprich: wir machten für den nächsten Tag noch einen Termin beim Notar ….
36 Stunden, nachdem wir das erstemal unser neues Haus gesehen hatten.

Um 14 Uhr saßen wir beim Notar – wer nicht da war …. der Verkäufer.

Der Filialleiter und wir saßen da wir auf Kohlen – das konnte doch nicht sein, dass uns der Verkäufer jetzt in Stich lies…. nach fast 30 Minuten kam er doch noch. Puh…..

Der Verkauf verlief dann ohne Probleme ….

Wir kauften das Haus zwar noch 2005 – gehören würde es uns aber erst ab 15. März 2006.

Danach boten wir dem Verkäufer die andere Wohnung im Haus an – so wäre uns beiden beholfen, wir hätten einen Mieter – und er eine Unterkunft.

Hauskauf – unter Termindruck

Weihnachten war da eigentlich gelaufen.

Wie hatte ich mich auf „unser Geschenk“ unterm Baum gefreut: unser eigenes Haus.

Ok, was solls … dachte ich mir.

Am 27.12. abends um 19 Uhr rief uns der Filialleiter unserer Bank an (er hatte das Drama mit dem Salpeter-Haus miterlebt) … fragte Dirk, ob wir denn Interesse an dem Haus hätten.

Gott sei Dank, hatte er mich nicht am Telefon – ich hätte ihn runtergeputzt.

Dirk erklärte ihm gaaaanz freundlich aber bestimmt, dass er das Haus behalten könne. Da rückte der Mensch mit einem Vorschlag raus: er hätte gerade ein Haus ein Dorf weiter ins Angebot bekommen – wenn wir wollten könnten wir es uns sofort anschauen.

Puh – 27.12. 19 Uhr – ging es dann ab zur Hausbesichtigung – im Dunkeln.

Ersteinmal musste ich die Kidies wieder aus dem Bett holen – anziehen … dann fuhren wir die 3 Kilometer.

Als wir im Dunkeln dort ankamen sah ich „nur“ ein riesiges Gebäute. Später kamen knapp 20 m länge heraus.

2 Stockwerke – und ein Dach mit Kniestock – alles bewohnbar. Mit Holz-/Ö–lheizung. Dazu neue Fenster und einen grossen Hof. Ein altes Haus (auch noch gut in Schuss – ausser den Leitungen) und eine Scheune rundeten den ersten Eindruck ab.

Dirks Augen strahlten – Platz – Platz und nochmals Platz …. endlich Platz für seine Werkstatt, meinen Laden, und, und, und…..

… und dann ging es ins Haus.

Dort wohnte noch der Besitzer – er hatte zwei Chancen: entweder verkauft er das Haus an uns – oder es wird 2006 Zwangsversteigert…. tolle Aussichten.

Das Haus war drinnen in 3 Wohnungen aufgeteilt – eine 2 Zimmerwohnung mit seperaten Eingang. Dazu im 1. Stock eine 6 Zimmerwohnung – unterm Dach das gleiche nochmals – allerdings mit Dachschräge(mit Kniestock).