Die Suche nach dem Traumhaus

Immer wieder schauten wir uns Häuser an – das eine zu klein, das andere zu gross….

Meist scheiterte es allerdings am Preis.

Unser Limit lag bei ca. 100.000 € und auch wenn wir auf der absoluten Pampa wohnten, das ist für ein Haus nicht viel.

Als dann Mitte 2005 die Abschaffung der Eigenheimzulage in die Sprache kam – fosierten wir unsere Haussuche.

Im Dezember hatten wir dann endlich unseren Traum gefunden.

Ein kleines Häuschen – gerade genug Zimmer für unsere kleine Familie.
Das Grundstück nicht viel grösser als zwei Parkplätze.

Wir schwebten schon im 7. Himmel – sahen uns als Hausbesitzer.

Gerade Dirk konnte diesen Traum nie abschreiben – mir war es relativ egal, ich lebte auch in Miete recht gut.

Kurz vorm Abschluss des Vertrags nahmen wir einen guten Freund (der im Baugewerbe mal tätig war) mit in unser Traumhaus.

Der schlug die Hände übern Kopf zusammen …. Fenster kaputt, Wasser läuft die Wände runter, Bad komplett sanierungsbedürftig und noch vieles mehr.

Was dem Kauf dann endgültig das Genick brach: Salpeter im Keller.

Heulend – trauernd – am Boden zerstört gingen wir heim.

Noch 20 Tage Eigenheimzulage – und kein Haus in Sicht.

Für mich war der Hauskauf da abgeschlossen, zumindest in diesem Jahr – also Ade Eigenheimzulage.

Küche einräumen

Endlich wird es Licht in unserem neuen Haus.

Habe heute den stehenden Teil unserer Küche eingeräumt.

Auch in Marcels Zimmer kommt man schon weiter, als nur 3 Schritte.

Heute nacht wird er das erste Mal in seinem Zimmer schlafen können – allerdings immer noch auf dem Boden…. da der Lattenrost von seinem Bett noch inder alten Wohnung steht.

In fünf Tagen wollen wir in Urlaub – das müssen wir schaffen.

Dirk hat heute den Rest vom Bad mit Gips-Platten verkleidet und den Fernseher angeschlossen! Wir können wieder fernsehen – allerdings nur auf dem kalten Boden hockend – oder auf einem Stuhl… da die Couch ja noch nicht da ist.

Auch mus ja noch das Wohnzimmer gefliest werden, das will Markus in unserer Urlaubswoche machen.

Ausserdem war der Mensch von der Telekom da – ich habe wieder ein Telefon! Nur aufs DSL werde ich wohl noch ca. 14 Tage warten müssen.

Nach dem Umzug

Der Tag danach:Kinder immer noch bei Oma – Gott sei Dank…. denn hier herinnen ist kein Platz.

No Chance …. ich finde nix … räume schon seit Stunden den Schlafzimmerschrank ein (den haben wir gestern abend noch aufgebaut).

Dirk schraubt an der Küche rum… da wir noch keine neue Platte haben, wird das nur ein Provesorium.

Um fünf Uhr kamen die Kinder zurück – Marcels Zimmer ist noch nicht betrehtbar.

Also packen wir die beiden zusammen in Kais Zimmer.

Wir machen noch ein wenig weiter – allerdings ist immer noch kein Durchkommen. Ich krieg die Krise! Es muss doch einmal ein Ende geben.

Schon mal, deshalb …. weil ja noch die Hälfte drüben in der alten Wohnung steht.

Da war ich heute morgen mal kurz drüben – mich hat fast der Schlag getroffen.

Hiiiiiiiilfe!

Wir ziehen um!

Ohje, das war ein Tag.Wir standen um 6.30 Uhr auf – machten uns einen schnellen Kaffee.

Die Kidies liesen wir noch schlafen.

Wer um 7 Uhr nicht kam – waren Kathi und Torsten … na toll, also Dirk und ich allein gegen das Chaos.

Kurz vor neun tauchten die Beiden doch noch auf – 5 Minuten später dann auch Gabi (pünktlich wie immer) … und dazu noch Lothar im „Gepäck“. Darüber habe ich mich wirklich ganz toll gefreut.

Die Männer haben das Schlafzimmer abgebaut und verräumt – Gabi und ich die Küche ausgeräumt.

Dann sind wir das erste Mal rübergefahren …. alles rauf in den 1. Stock – Dirk hat angefangen das Schlafzimmer rauszuwischen. …. wir anderen standen nur „dumm rum“.

Nach ner halben Stunde ist mir der Kragen geplatzt – habe ihn runtergeschickt …. irgendjemand musste ja die schweren Sachen hochtragen.

Die zweite Fuhre war dann auch schon bald in der neuen Wohnung.

In diesem Chaos verliessen uns dann unsere Helfer.

Nix aufgebaut – nix zu finden – nix, aber wirklich gar nichts…..

Bis um 21 Uhr haben wir geschufftet, Gott sei Dank, waren die Kinder bei der Oma.

Dann sind wir noch schnell zum Essen gegangen – in dem Chaos war ja gar nichts möglich.

Das war lecker – echt toll ….. dazu ein Gläschen Wein.

Danach fiel ich wie tot in mein Bett … die erste Nacht in dem neuen Haus.

Der Umzug steht vor der Tür

Naja, das Chaos ist perfekt.Morgen wollen wir umziehen.

Dirk ist wieder nicht da.

Toralf hat das Bad soweit fertig gemacht, dass nun Badewanne und Duschwanne eingesetzt werden können.

Markus – unser Fliesenleger – hat diese Woche Küche, Flur und Gäste-WC gefliest.

Zu mehr ist er nicht gekommen.

Aber wir können morgen unsere Küche umziehen. Gott sei Dank.

Es geht aufwärts.

Ich habe in unserer „alten“Wohnung aufgeräumt – noch ein paar Kartons gepackt.

Morgen um 7 Uhr will Katharina und ihr Freund vor der Türe stehen – um 9 Uhr kommt dann noch Gabi.

Das ist unser ganzes Umzugsteam…. komisch, irgendwie hatte ich doch auch noch einige Freunde, oder?

Möbel umziehen

Jetzt ist Kais Zimmer drüben – schaut schon recht gut aus.In Marcels Zimmer herrscht Chaos pur – da stehen zig Kartons kreuz und quer.

Die Möbel sind schon auf dem Anhänger – werden wir morgen wohl rüber bringen.

Dazu hat Dirk heute die Badewanne und die Dusche abgemauert.

Die Kinder und ich haben derweil Kais Zimmer eingeräumt.

Wir sind einfach nur noch fertig …. meine Beine, meine Arme – einfach alles ist tot.

Morgen will der Kaminbauer nochmal kommen – und am Dienstag der Fliesenleger.

Wird auch Zeit – denn in 5 Tagen wollen wir einziehen.