Fliesen abklopfen

Endlich hatten wir uns gestern für Fliesen entschieden . Wunderschön … ein helles terakotta …. und jetzt? Jetzt sind die Fliesen nicht mehr lieferbar. Das kann es doch nicht geben, oder? Ich bin richtig traurig. Jetzt geht das ganze Theater wieder von vorne an. Na toll.Ich habe heute wieder abtapeziert (mussten ja leise arbeiten, da unsere Mieter Nachschicht haben) – Dirk hat den Türrahmen gesetzt. Als unsere Mieter endlich wach waren, habe ich ein paar Fliesen abgeklopft. Mehr als 15 Minuten halten das meine Arme nicht durch. Deshalb schleife ich immer eine halbe Stunde lang Rahmen ab – danach geht es wieder 15 Minuten ins Bad, Fliesen abklopfen.

Dirk war heute den halben Tag nicht da – die Arbeit hat gerufen…. und auch morgen früh muss er wieder auf die Arbeit. Ok, kommen wir die Woche wohl doch nicht so weit, wie erhofft. Allerdings brauchen wir ja auch Geld zum Leben.

Naja, vorwärts geht es im Moment wohl sehr langsam. Aber das ist wohl normal, wenn die Kleinarbeiten gemacht werden – man sieht einfach kein fortkommen.

Ein Kabel da verlegen – einen Schlitz hier klopfen…. naja, und abends fragt man sich, was man heute so getan hat.

Dirk hat heute massenweise Kabel verlegt – auch das Starkstromkabel für unseren Herd. In jedem Zimmer haben wir einen Wasseranschluss – aber in keinem einzigen hatten wir ein Starkstromkabel.

Aber auch das hat Dirk gelöst.

Dirk ist sowieso in vielen Sachen viel unkomplizierter als ich. Über was ich mir alles Sorgen gemacht habe – und Dirk macht das alles aus dem ff.

Wohnungstüre umsetzen

Es geht vorwärts! (Wie oft habe ich das bereits geschrieben?)

Irene war heute morgen schon um 8 Uhr da. Ich kam ein paar Minuten danach … ups.

Dann haben wir ersteinmal das Kinderzimmer von Marcel fertig tapeziert.

Das hat fast eineinhalb Stunden gedauert – dann schnell die Küche ausräumen und weiter ging es. Irene musste ja die Kidies um 12.30 Uhr daheim reinlassen.

Im Eiltempo haben wir die Küche tapeziert – in einem tollen Orangeton…. recht kräftig sogar. Das wirkt wie Sonnenschein pur.

Genau 5 Minuten vor halb eins ging Irene – die Küche ist fertig!

Dirk hat gestern abend noch die Wohnungstüre umgesetzt – und mauert sie heute komplett zu. Endlich sind wir dazugekommen die Wohnungstüre umzusetzen – denn ansonsten hätten wir jedesmal die Wohnung verlassen müssen, um auf die Toilette oder ins Badzimmer zu gehen.

Ausserdem hat er heute das Gäste-WC verspachtelt …. da muss morgen noch eine Schicht Putz drauf …. und das Schlafzimmer will er noch mit Goldband zu spachteln.

Der Kaminbauer ist fast fertig – morgen wird er es wohl schaffen.

Danach will er Dirk beim Badausbau helfen…. damit das Bad auch noch am Wochenende fertig wird. Das wäre echt toll.

Katharina und ich haben wieder Rahmen abgeschliffen – das wird doch auch irgendwann mal ein Ende haben. Ausserdem haben wir schon einiges weggeräumt. Langsam nimmt die Wohnung gestalt an.

Jetzt kann ich mir vorstellen, dass wir wirklich nächstes Wochenende einziehen können.

Den Teppich können wir am Freitagmorgen holen – und so wie es ausschaut, die Fliesen (die Ersatz-Fliesen – nicht die aus Italien) auch.

Das wäre echt supi.

Dann können wir am Wochenende schon mal die Kinderzimmer einrichten…. und am Dienstag könnte der Fliesenleger kommen.

Hurra – noch 10 Tage.

Kamin aussuchen – gar nicht so leicht

Ausser das ich fix und fertig bin, haben wir heute wohl nichts aussergewöhnliches geschafft.Ach doch: wir haben 8000 Euro für unseren Kamin ausgegeben. Naja, zumindest fast … heute die Pläne erhalten –  Vertrag unterschrieben, der Kamin kommt in cirka 3 – 4 Wochen.

Zum Einbauen brauchen sie wohl 5- 6 Arbeitstage  –  ganz schön lange, finde ich. Jetzt weiss ich auch, warum der Kamin soviel kostet. Die Pläne für den Kamin seht ihr weiter unten. Der ist jetzt wirklich genau auf uns und unser Wohnzimmer zugeschnitten.

Schon toll, was man da alles haben kann … so eine Beratung ist echt toll- wenn der Mensch wirklich ein Fachmann ist.

Danach habe ich wieder Türen abgeschliffen – ich kann es nicht mehr sehen und meine Hand versagt auch bald. Allerdings hat Dirk eine super Idee gehabt. Er schleift jetzt mit Luftdruck die grossen Flächen ab. Das spart mir pro Rahmen ca. 2- 4 Stunden Arbeit. Gott sei Dank.

Dirk hat wieder Schlitze geklopft – wieviel Kabel passen den in so eine Wohnung?

Morgen wollen wir uns endlich um das Bad kümmern  – die Fliesen müssen raus.

Ausserdem muss ich mich wohl wiedereinmal um unsere  – Noch-Wohnung“kümmern … so langsam schaut es hier aus, wie nach einem Tornado.

Marcel und Kai waren heute auf Besuch bei einem Freund. So schnell geht das Freund-finden in dem Alter.

Türrahmen versetzen

Irgendwie bin ich wohl etwas kaputt. Mir tut alles weh – von den Zehen bis zu den Haarspitzen (ok, die noch nicht) Aber ich spüre wirklich jeden Muskel, jeden Knochen …. naja, bis Samstag muss ich noch durchhalten. Das schaff ich auch noch – es macht ja Spass. Langsam sieht man, dass es eine Wohnung werden soll.

Gestern hat Dirk noch den einen Türrahmen rausgeklopft (zwei sollen ja weichen)…. den einen brauchen wir dann zwischen Wohnzimmer und Schlafzimmer. Also hat Dirk gestern ganz vorsichtig diesen Türrahmen herausgeklopft. Ganze 80 cm weiter links wird er wieder eingebaut. Naja, aber diese 80 cm müssen halt mal sein.

Ich habe heute den ersten Schwingschleifer getillt. Einfach mittendrin hat er den Geist aufgegeben – also habe ich mir Nachschub besorgt. Weil ich gerade im Baumarkt war, hab ich dann auch noch eine Fliese mitgenommen, von der ich der Meinung war, das war die Auserwählte. Sie war es nicht. Aber als sie so auf dem Boden von unserem – irgendwannmal – Wohnzimmer lag, entschlossen wir uns dazu, sie zu nehmen.

Ein verwaschenes terrakotta – mit braunen, kleinen Strichen. Recht rauh – einfach genau die richtige Fliese für Esszimmer, Wohnzimmer, Flur und Küche. Da morgen nochmal der Herr wegen unseres Kamins kommt, brauchten wir ein Muster.

Endlich habe ich einen Türrahmen komplett abgeschliffen. Naja, zumindest die erste Schicht. Morgen muss ich jetzt nochmal mit feinerem Papier drüber. Aber man sieht, wie gut das wirkt.

Dirk hat Schlitze geklopft, um noch mehr Stromleitungen zu legen. Marcel und Kai haben geholfen wie zwei Grosse. Steine und Mauerreste in die Eimer geschaufelt, gekehrt, und, und, und…. Dafür sind sie aber auch wie tot in die Betten gefallen. Hatte mir das Schlimmer vorgestellt, mit den zwei Kleinen. Hatte befürchtet, sie würden das Langweilig finden – uns heim in unsere Wohnung wollen. Aber sie finden das echt super interessant, alles was Papa macht, wollen sie nachmachen. Zwei kleine Heimwerker.

Unser Wohnzimmer schaut so gross aus – kann mir gar nicht mehr vorstellen, wie die Zimmerchen aussahen, bevor wir letzte Woche die Mauern herausgeklopft haben.

Nächste Woche habe ich mehr Zeit: zum Teppich heraussuchen, Fliesen bestellen, ect. …. also: nicht wirklich nichts zu tun. Ausserdem will ich das Wohnzimmer abtapezieren. Da muss aber ersteinmal der ganze Staub raus.

Türrahmen abbeizen

Heute morgen waren wir wieder in Schweinfurt – einen Nassstaubsauger einkaufen und zwei Träger für die Türe besorgen. Letzteres gab es aber im Baumarkt nicht. Um kurz nach 12 Uhr waren wir dann wieder in Langendorf. Kinder abholen, mit Kindern in die Baywa – da gab es dann endlich die Träger. Schnell in die „alte“Wohnung, eine Kleinigkeit essen – Kinder wieder abgeben und endlich auf die Baustelle.Da habe ich es dann mal mit Türrahmen abbeizen versucht – war ein totaler Reinfall. Entweder stelle ich mich dazu zu blöd an, oder das Zeug hat nichts getaugt. Ok, dann schleifen wir halt wieder. :-((

Die hat den Träger über unsere durchgebrochenen Türe eingepasst – eine schei..arbeit. Naja, dann war es auch schon wieder abend. Irgendwie vergehen die Tage immer schneller und es ist immer weniger getan.

Naja, wenn es so weiter geht, sind wir Ende der Woche echt mit unseren Abrissarbeiten fertig.

Hoffentlich.

Mauer abtragen

Dirk war heute morgen schon um 7 Uhr auf der Baustelle. Als ich um halb neun dazu kam, war er gerade dabei, den letzten Teil der Mauer im Wohnzimmer herauszureisen. Jetzt standen nur noch ein paar Zentimeter der Mauer unterhalb des Bauschutts.

Gestern abend hatten Dirk, Michael und Roland noch die eine Seite des Gerölls in die Scheue getragen. Nun mussten wir zwei uns „nur“noch um die andere Hälfte des Raumes kümmern. Allerdings lag auf dieser Seite auch der grössere Haufen. Ich schaufelte – Dirk trug. Unsere Ärme wurden immer länger…. und es wollte, und wollte nicht weniger werden.

Um die Mittagszeit herum hatten wir den ersten Teil abgeräumt, so dass Dirk die restlich Mauer einreissen konnte. Gegen ein Uhr – als der Herr vom Kaminbau kam – sah das Wohnzimmer immer noch nach Gerölllagerplatz aus.

Ersteinmal planten wir mit dem netten Mann zusammen unseren Kamin – der wird bestimmt wunderschön! Weiss verputzt – terakottafarbene Fliessen … mit Bank. Aber die Bildchen davon bekommt ihr ja auch noch zu sehen. Nachdem der Herr wieder gegangen war, kam der nächste Geröllberg dran. Irgendwie nahm und nahm das kein Ende.

Unmengen von Mauerteilen zu zweit einen Stock runtertragen – quer über den Hof und in die Scheue kippen. Das ist ein langwieriges Unterfangen. Leider fiel uns kein netter Mensch ein, den wir einmal auf die Schnelle einladen könnten. Naja, gegen 16 Uhr waren dann wirklich alle drei Räume unseres baldigen Wohn- Esszimmers leer.

Geschafft! Im wahrsten Sinne des Wortes! Ich bin fix und alle – meine Bandscheiben schreien um Hilfe…in meinen Händen spüre ich jeden Knochen …. meine Füsse brennen nur noch. Aber: unser Wohnzimmer schaut echt schon fast nach Wohnzimmer aus. Dafür hat sich der ganze Akt wirklich gelohnt.

Badzimmer einrichten

Heute morgen um 6.30 Uhr klingelte der Wecker.

Puh – schon wieder mitten in der Nacht aufstehen. Danach gabs einen Tasse Kaffee – dann die Kinder in den Kindergarten und wir beiden ab nach Schweinfurt. Badfliesen einkaufen. Jetzt haben wir die paar Quadratmeter Fliesen im Auto liegen – und sind 300 € ärmer. Für diese Fliesen hatten wir uns schon vor ca. 2 Monaten entschieden. Weisse Fliesen, ganz sachte mit hellblau marmoriert. Über die Badewanne kommt ein 6-teiliges Bild: 3 Delphine die gerade springen. Für ins Gäste-WC haben wir die gleichen Fliesen gekauft – allerdings nur eine normale Fliese mit den Delphinen. Dazu weiss-grau marmorierte Bodenfliesen, fast etwas zu rauh fürs Bad, dafür sieht man auf den Fliesen nicht gleich jeden Spritzer.

Schon im Baumarkt klingelte Dirks Handy. Also im Eiltempo heim und Dirk auf die Autobahn. Eigentlich wollte er nach ca. einer Stunde wieder da sein – ist es allerdings bis jetzt noch nicht. (Mittlerweile haben wir fast 18 Uhr). Ich fuhr derweil zum nächsten Baumarkt, suchte mir eine Badewanne, zwei Toiletten und zwei Becken aus. Als Farbe hatten wir uns für Pergamon entschieden, wenn man es richtig besieht, sollte man die Farbe eher als cremeweiss bezeichnen – aber was solls.

Mit viel Glück kommt der Rest vom Bad schon in 3 Tagen. Das wir für unser „Traumbad“nicht mehr als 1000 € ausgeben, hatte ich eigentlich nicht gedacht. Aber besser ists, habe bis jetzt immer noch keine annehmbare, günstige Teppiche für die Kinderzimmer gefunden.

Um kurz nach 12 war ich wieder auf der Baustelle – Kinder holen, Mittagessen – Kinder wieder in den KiGa bringen… immer noch auf Dirk warten. Derweil schleifte ich die nächste Tür ab. Allerdings hatten unsere Vorbesitzer diese Türe wohl mehrmals gestrichen. Nach über 2 Stunden ist die Türe immer noch nicht fertig. Aber dafür meine Arme – übern Kopf heben ging gar nicht mehr. Also schleppte ich lieber „einige“Eimer Mauerabriss und Geröll nach unten. Um kurz nach 16 Uhr kehrte ich nochmals durch – morgen kommt ja der nette Herr, der unseren Kamin einbauen will.

Dann holte ich die Kidies wieder vom KiGa – und wir machten uns heim, allein mit den Beiden auf der Baustelle, das bringt ja doch nichts.

Kabel verlegen

Siesta – Ruhe – Verschnaufen.

Das waren heute die Worte des Tages.

Sonntag.

Heute haben wir (fast) nichts in der Wohnung getan.

Vormittags waren wir mal kurz dort – Dirk hat zwei Kabel verlegt, ich das Bad ausgemessen. Morgen wollen wir nach Schweinfurt fahren – Fliesen und Badewanne, ect. einkaufen.

Heute mittag lagen dann Dirk und ich auf der Couch uns schliefen. Fix und alle. Kurz nach drei tauchten dann Gabi und Lothar auf – wollten unser neues Haus begutachten.

Also fuhren wir nochmals rüber – Gabi war „leicht“geschockt. Schaut das Haus wirklich so schlimm aus? Ich finde nicht. Aber Gabi war es zuviel Chaos. Ok, das Nebengebäude ist mit alter Kleidung, Sperrholzplatten und so weiter voll gestopft. Aber das Haupthaus schaut eigentlich recht gut aus. Naja, der Garten und die Terasse gefielen dann wohl doch.

Gabi riet mir, das Haus meiner Mutter wohl so nicht zu zeigen – die würde total abdrehen, wenn sie das Chaos und die Arbeit sehen würde.

Danach gingen wir mit unseren beiden Hunden spazieren – der erste herrliche Sonnentag dieses Jahres.

Es war einfach gigantisch. Die Kidies konnten einmal kurz auf den Spielplatz und die Hunde tollten über die Wiesen. Lucy ging unfreiwillig baden.

Es war heute ein traumhafter Tag, an dem wir einmal normale Familie „spielten“- allerdings wird das wohl noch 4 – 6 Wochen dauern, bis sich bei uns wieder Normalität einstellt.

Diese Woche hat Dirk nocheinmal Urlaub – auf das es vorwärts geht.

Mauern abreissen

Heute sind wir etwas später aufgestanden – ist ja immerhin Samstag. Um neun Uhr saßen wir noch am Frühstückstisch, mit recht frischen Kindern. Die haben den Schlaf unbedingt gebraucht. Ich unter anderem auch ;-)). Gegen halb zehn fuhr Dirk in die Wohnung. Die Kinder und ich einkaufen. Erst das nötigste an Essen und Trinken. Danach habe ich nach einen Teppich für die Kinderzimmer gesucht.

Fündig wurde ich schnell – allerdings zu was für einem Preis. Pfffff…. über 30 € pro Quatratmeter wollte ich echt nicht ausgeben. Aber er ist sooooo schön – und ausserdem mit Teflon beschichtet, dass soll die Flecken am allzuschnellen eindringen hindern. Aber trotzdem, dieser Preis? Naja, ersteinmal ein paar Nächte darüber schlafen.

Als wir drei am Haus ankamen, waren Dirk und Michael (unser Mieter) schon am Ausladen der Panellen fürs Wohnzimmer. Mensch, sind die schön. Ersteinmal haben wir die Panellen im Erdgeschoss im Nebenhaus zwischengelagert. Die Wohnzimmerdecke wird wohl noch „etwas“warten müssen – die Holzdecke hatten wir ja nur gekauft, weil es genau die Farbe war, die ich mir in den Kopf gesetzt hatte – und das zu 30 % reduziert.

Jetzt endlich – mittlerweile hatten wir schon 11 Uhr – ging es rauf in die Wohnung. Dirk versuchte seinen Pressdruckhammer zum Laufen zu bringen. Das versuchte er fast eine Stunde lang – dauernd haute es die Sicherung raus. Das Ding schluckt einfach zuviel Strom. Nach einer Stunde lief das Ding aber dann auch. Mit Hilfe des Hammers schlug Dirk die zweite Mauer durch. Der Anblick war echt super. Endlich sahen wir, was wir uns so lange ausgemalt hatten: unsere drei Zimmer: Das das Esszimmer und das grosse Wohnzimmer geben sollte, in einem.

Weil er den Hammer gerade da hatte (haben wir uns ja nur geliehen) hat Dirk dann auch gleich noch die Türe zwischen unserem Wohnzimmer und dem späteren Schlafzimmer rausgehauen. Die Mauer ist „nur“10 cm dicker als die andere – und dementsprechend fertig war Dirk danach auch.

Ich habe derweil das Schlafzimmer weiter abtapeziert – die Türrahmen von der Farbe befreit. Die sollen ja bald in neuem Glanz erstrahlen. Das alte, grässliche grau soll wieder der Holzmaserung weichen. Diese wollen wir dann nur mit Lasur einlassen. Aber bis das was wird, ist wohl Weihnachten. Naja, einen Türrahmen habe ich schon abgeschliffen. Allerdings fehlen die ganzen Feinarbeiten noch, da ich nur den grossen Rutscher da hatte.

Die Kinder fanden den Abenteuerspielplatz Baustelle cool. Dauernd liefen sie die Abbruchberge hoch und runter. Saßen im Eßzimmer (wie beim Fernsehen) in den Stühlen mit Essen und Trinken und schauten Dirk zu, wie er sich an der Mauer zu schaffen machte.

Zu allerletzt wischte ich noch schnell einmal durch den Treppenaufgang, da ja Michael und sein Bruder über uns wohnen und da ja halbwegs sauber oben ankommen sollen.

Dann ging es heim – heute gönnten wir uns Pizzen vom Pizzabäcker nebenan.

Ab in den Baumarkt

Heute war echt Chaos angesagt.

Heute morgen um 6.45 quälten wir uns aus den Bett. Dirk und ich haben mittlerweile beide wunderschönen Muskelkater. Um 7.30 Uhr waren die beiden Jungs im Kindergarten. Versorgt bis 13 Uhr. Ohje, heute würden sie das Getümmel den ganzen Nachmittag mitbekommen.

Kurz vor 8 Uhr standen wir vorm Baumarkt – heute wollten wir die ersten Deckenpaneelen abholen. Die fürs Wohnzimmer lagen bereits in der Abteilung …. dazu hatten wir uns den Kleintransporter des Baumarktes geliehen. An der Information fragt die Dame nach Dirks Führerschein und seinen Ausweis. Dirk zog den Geldbeutel raus – gab ihr den Führerschein und suchte nach dem Perso. Nichts – nadda – niente …. kein Personalausweis weit und breit. Ohne Personalausweis aber auch kein Kleintransporter. So – nun standen wir vor der Information, mittlerweile vor dem Filialleiter. Der erkärte uns bedauernd, das dies leider die Vorschriften seien und er da nix für uns machen konnte. Ok, nächsten Termin für 13 Uhr ausgemacht … meine Ausweispapiere mussten ja daheim liegen.

Schnell nochmal durch den Baumarkt und das Nötigste eingekauft.

Daheim angekommen, suchte ich meine Papiere – und fand …. nur meinen Personalausweis. Das konnte doch nicht wahr sein. Ok, bei uns herrschte mittlerweile tolles Umzugschaos … aber die Papiere mussten doch irgendwo sein. Nach nochmaliger Suche gaben wir auf – ich rief im Baumarkt an und sagte den Termin – mangels Papiere – ab. Der nette Mann am anderen Ende biss wohl gerade in die Tischkante, überlegt kurz und bot uns an, die Paneelen morgen zu liefern. Wau! Das Angebot nahm ich gerne an.

Wo unsere Papiere sind, wissen wir zwar immer noch nicht – aber die Paneelen kommen morgen, immerhin ein Erfolg.

Jetzt endlich – um kurz vor 10 Uhr konnten wir zu unserer Baustelle starten. Mit Spielzeug und Decke für die Kleinen und Arbeitsutensilien für uns bewaffnet fuhren wir.

Dort sah ich das Chaos, das Dirk gestern abend innerhalb von nur 2 Stunden angerichtet hatte. Männer sind darin doch unschlagbar – oder? Allerdings hatte er in den 2 Stunden auch geschufftet, wie ein Irrer. Auch darin ist Dirk unschlagbar.

Heute habe ich dann Marcels Zimmer fertig abtapeziert – den Flur zu 90 % und unser Schlafzimmer wohl gut die Hälfte. (im Flur musste ich dann aufhören, da Dirk mir die Leiter unterm A…. weggeklaut hat) Nebenbei räumte ich Dirks Chaos von gestern auf, fuhr nochmals in den Baumarkt (wäre ja ein Wunder gewesen, wenn wir beim ersten Mal alles gekauft hätten) – musste noch eine „kurze“Besprechung im Kindergarten über mich ergehen lassen. (menno, wenn ich deren Problem hätte) und versuchte halbwegs Ordnung in dem Chaos zu schaffen.

Dirk hat wieder Schlitze geklopft (um einen Lichterschalter zu legen) – und er hat unsere erste Wand herausgeklopft. Die Wand zwischen unserem späteren Esszimmer und Wohnzimmer ist jetzt auf halber Höhe weg. Einen Durchgang in der Mitte hat er auch gleich herausgeklopft. Allerdings liegt jetzt der ganze Schutt noch im Raum. Denn Dirks Arm hat ihn danach ersteinmal verlassen. Keine Kraft mehr. Fix und alle saß er in unsere Küche und lechzte nach einer Zigarette. Die ich ihm dann auch holte (er sah wirklich fertig aus).

Um 17 Uhr fuhr ich dann mit den Jungs heim. Erstens war ich fix und alle (wollte eigentlich schon um drei Uhr aufgeben) und zweitens merkte ich es auch meinen beiden Schätzchen an. Auch „nur“auf der Baustelle spielen ist wohl anstrengend.

Nachdem Abendessen durften die Beiden dann noch etwas fernsehen, den hatten sie ja die letzten Tage gar nicht gesehen. Um 19 Uhr fielen sie wie Tode ins Bett.

Dirk ist wohl immer noch drüben – oder vielleicht ist er auch schon auf der Autobahn, arbeiten … Freitagabend wäre das nichts ungewöhnliches. Armer Kerl. Morgen früh müssen wir ja wieder raus – auf ein Neues, heisst es dann.