Hausumbau – die Planung

Ersteinmal wollten wir aus 2 Zimmern einen grossen Raum machen, dazu noch die angrenzende Mauer halbhoch einreissen, um in diesen Raum das Eßzimmer mit Blick aufs Wohnzimmer zu machen.

Ausserdem gehörte noch die Wohnungstüre versetzt und das Gäste-WC und das Bad renoviert.

Zwei Türen gehörten zugemauert – und eine neue durchgebrochen.

Unmengen von Stromleitungen verlegt.

Dazu meinen absoluten Traum: unser Kamin.

Naja, wie gesagt …. nur ein wenig umbauen – dafür hatten wir uns 6 Wochen gegeben … Dirk musste allerdings zwischendurch auch noch arbeiten…. und Freunde und Bekannte, die waren gleich weg, als es an die Arbeit ging.

Der Traum vom eigenen Haus

Dirk und ich sind jetzt schon seit 1987 zusammen.

2003 – da waren unsere Kinder schon 2 und 4 Jahre alt – haben wir uns dann endlich dazu durchgerungen, zu heiraten.

Der Traum vom eigenen Heim war eigentlich schon von Anfang an da – nur irgendwie hatten wir kaum Zeit und Geld, diesen zu verwirklichen.

All unsere Vorhaben, das nötige Kleingeld zusammenzubekommen, wurden untergraben. Erst wurde ich arbeitslos – endlich wieder Arbeit gefunden, verlor Dirk seinen Arbeitsplatz.

Diesen Zustand nutzte er dann, um seinen Meister nachzumachen. Ok, der Meister war eine gute Entscheidung – leider auch eine, die unser mühsam zusammengespartes Guthaben zusammenschrumpfen lies.

Am Ende hat uns Dirks Meisterbrief ca. 20.000 DM gekostet – von der Zeit, wo wir nur von meinem Gehalt leben mussten, ganz zu schweigen.
Kaum hatte Dirk wieder einen Arbeitsplatz – und ich auch – wurde ich schwanger. Ok, nicht ganz geplant … aber immerhin war ich da schon 30 Jahre alt – und ich wollte ja nicht erst als Oma Mama werden.
Aber unseren Traum hat es wieder nach hinten verschoben. Dabei wollten wir uns doch schon immer ein Haus kaufen.

Kaum war Marcel ein Jahr alt – kündigte sich Kai an.
Auch das nicht ganz geplant – aber ein zweites Kind sollte ja sowieso noch kommen. Also dann halt so knapp hintereinander.

Da Dirk „zuviel“ verdient hat – bekam ich nach einem Jahr kein Erziehungsgeld mehr. Doch das viele Geld, dass Dirk verdiente, reichte nicht einmal, um uns über Wasser zu halten.

Also nahm ich jeden Nebenjob an, den ich mit zwei kleinen Kindern bekommen konnte.

Erst als Kai endlich – mit 2 1/2 Jahren – in den Kindergarten ging, konnte ich wieder ans Arbeiten denken … von da an gings bergauf.

Aber der Traum vom Haus war eigentlich kein Thema mehr.